Leichtsinnig - kurzsichtig – ignorant: Nicht mit uns!
Stör- und andere Zwischenfälle in deutschen AKWs sprechen eine deutliche Sprache: Die so genannte friedliche Nutzung der Atomenergie ist LEICHTSINNIG.
Nach wie vor ist weltweit kein Endlager in Sicht. Trotzdem wird in den Atomanlagen täglich neuer Atommüll produziert. Der Müllberg wächst und keiner weiß wohin. Deshalb ist die weitere Nutzung der Atomkraft KURZSICHTIG. Diskussionen über Laufzeitverlängerung vor diesem Hintergrund sind widersinnig. Genauso verhält es sich mit dem Erkundungsbergwerk in Gorleben. Langsam aber sicher sollte auch der Letzte verstanden haben, dass das kein geeignetes Endlager sein kann Um die weitere Nutzung der Atomkraft zu forcieren, muss man IGNORANT sein. „Nicht mit uns“ sagen da die Greenpeace Jugendlichen.
Atommüll
Obwohl der erste Atomreaktor bereits1942 in den USA, damals zum Bau der Atombombe, in Betrieb ging, gibt es immer noch ungeklärte Fragen. Zum Beispiel der Umgang mit radioaktivem Müll.
Ein Versuch dem Problem beizukommen, ist die sogenannte Wiederaufarbeitung. Uran und Plutonium wird von den abgebrannten Brennelementen getrennt, dabei wird aber das Volumen des Atommülls vervielfacht.
Ein Teil des unbrauchbaren Rest wird in Glaskokillen eingeschmolzen und in Castoren verladen, um in die Zwischenlager transportiert zu werden. Dieser Transport ist gefährlich. Schließlich werden da keine „Salzstangen“ transportiert.
Das Ziel der Castoren aus der Wiederaufarbeitung in La Hague/Frankreich ist bisher das oberirdische Zwischenlager in Gorleben. In der Nähe von Gorleben in Niedersachsen ist geplant den Müll in einen Salzstock einzulagern. Da kann der Atommüll aber unmöglich gelagert werden. Der Salzstock hat Verbindung zum Grundwasser und somit kann Radioaktivität in die Umwelt gelangen. Auch andere „Endlager“ (Asse II, Morsleben, Schacht Konrad), haben sich als ungeeignet erwiesen. Jahrzehnte der Atomenergienutzung und immer noch gibt es keine Möglichkeit für eine Lagerung des Atommülls. Jährlich werden allein in Deutschland ca. 400 Tonnen hochradioaktiver Müll produziert.
Unfälle
Auch Unfälle wie in Tschernobyl können jederzeit wieder passieren, denn selbst die modernste Technologie kann uns nicht davor schützen. Täglich passieren in Atomkraftwerken Zwischenfälle. Materialversagen, technische Defekte und menschliches Versagen können uns an den Rand des Abgrunds bringen.
Kosten
Die Atomenergie gilt als billige Stromquelle und wird als Überlebensnotwendig für unsere Energieversorgung dargestellt. Doch das ist so nicht richtig:
Atomenergie ist nicht billig – Atomenergie ist einfach hochsubventioniert. Entsorgung, Forschung und die Unfallversicherung fehlen in den Preisen.
Greenpeace
Greenpeace arbeitet bereits seit Jahrzehnten für den Atomausstieg, da es für hunderttausende von Jahren nie eine sichere Endlagerung geben wird und die einzige sichere Möglichkeit die Abschaltung aller Atomkraftwerke ist. Greenpeace tritt ein für eine Energiewende.
Mehr zu diesem Thema findest Du unter http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft.
























