Am Wochenende des 29.5.09 trafen sich über 80 Greenpeace Jugendliche aus ganz Deutschland in der Waldorfschule Erftstadt. An diesem Wochenende wurde gebastelt, geplant, organisiert, sich ausgetauscht und vieles mehr, um die geplante Demonstration am Montag perfekt zu gestalten.
Es wurden Banner gemalt, Pinguin-, Kaktus-, Beduinen- und andere Kostüme gebastelt, Schilder bemalt, Petitionen geschrieben, Lieder gedichtet und Trommeln geübt. Außerdem wurden Pressesprecher ausgebildet, die Kampagne der Greenpeace-Jugendlichen für 2009 geplant und natürlich auch einfach sehr viel gelacht!
Die geplante Demonstration am Montag war extra auf diesem Tag gelegt, da dort die Vorbereitungskonferenz der entscheidenden Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember diesen Jahres anfing.
Nachdem am Sonntag bis um 24 Uhr noch gearbeitet wurde, wurden alle mit einem lauten TRÄRÄÄÄ am Montag schon wieder um 4:30 Uhr geweckt. Nun hieß es nochmal alles aufräumen und in den LKW laden und dann ging es auch schon um 7:00 Uhr los mit dem Bus in Richtung Bonn. Wir kamen dann um 7:35 Uhr in Bonn an den Rheinauen in Bonn an, zogen uns schnell in unsere Kostüme um, hielten die Trommeln parat.
Um 8:00 Uhr ging die Demonstration dann endlich los.
Wir zogen mit diesem bunten und eindrucksvollen Demonstrationszug von den Rheinauen in Bonn bis zum Maritim Hotel – dem Tagungsort der Konferenz. Während der Demo spürte ich richtig, dass auch jeder einzelne Mensch etwas bewegen kann.
Vor dem Maritim Hotel trafen wir schon gleichgesinnte vom BUND, FoEI (Friens of Earth International) und Avaaz.
Vor dem Maritim Hotel stellten wir uns auf einer Wiese so auf, dass alle Delegierten an uns vorbeigehen mussten.
Nun kam unsere super Vorbereitung der Demo vom Wochenende ins Spiel. Wir hatten mehrere Themengebiete: z.B. Die Auswirkungen der Klimakatastrophe wie schmelzende Polkappen und Ausbreitungen der Wüste. Aber auch einfach Banner mit unseren Forderungen, so beispielsweise die Forderung nach einer schnellen Energiewende.
Diese Themengebiete wurden durch verschiedene Banner und verkleidete Jugendliche dargestellt, wie z.B. die Beduinen, die um Wasser bettelten oder die Pinguine, die nach einer Eisscholle suchten.
Wir machten nun Straßentheater, während die Sänger ihre vorbereiteten Lieder sangen und die Trommler trommelten und ihre Sprüche riefen.
Das war ein sehr eindrucksvoller Anblick, da einem jetzt auch klar wurde, wie die Zukunft aussehen könnte und das wir jetzt handeln MÜSSEN!
Als nach kurzer Zeit die ersten Delegierten aus den über 180 Ländern, die an der Konferenz teilnahmen, eintrafen, war dies ein sehr eindrucksvoller Anblick. Wir teilten den Delegierten die (extra für diesen Anlass geschriebene) Petition aus und die meisten waren auch sehr freundlich.
Nun wurde auch noch eine Rede gehalten und Interviews an die (sehr gut vertretene) Presse gegeben.
Mehrere Pressevertreter der Greenpeace-Jugend hatten auch noch die Chance mit einem Delegierten der deutschen Delegation zu sprechen. Außerdem durften drei von uns noch kurzzeitig selber an der Konferenz teilnehmen.
Als um 10 Uhr die Konferenz begann, verabschiedeten wir uns mit einem lauten Trötkonzert, das die Delegierten dazu aufrief, endlich ambitionierte und weitreichende Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen.
Wir hinterließen noch ein großes Banner mit einer Sanduhr, in der die Erde zu Wasser zerrinnt. So wollen wir symbolisch deutlich machen, wie bedrohlich die Klimakatastrophe ist und, dass JETZT gehandelt werden muss.
Wir wollen durch diese Aktionen, den Delegierten und Politikern aus allen Ländern der Welt zeigen, dass wir Jugendlichen einen sofortigen, ambitionierten und ernsthaften Klimaschutz fordern. Es darf nicht sein, dass unsere Zukunft durch kurzfristige wirtschaftliche und politische Interessen verbaut wird. Und es kann auch nicht sein, dass die Menschen, die am wenigsten für die Klimakatastrophe verantwortlich sind - nämlich die Ärmsten dieser Welt und die zukünftigen Generationen - am meisten unter den Folgen werden.
Deswegen fordern wir von allen Mächten dieser Welt:
HANDELT JETZT! SCHÜTZT DAS KLIMA! SCHÜTZT UNSERE ZUKUNFT!
Diese Aktion war in meine Augen so super und eindrucksvoll, dass ich große Hoffnungen habe, wenigstens manche der Delegierten aber sehr wohl viele Menschen (die uns z.B. in der Tagesschau sahen) davon überzeugt zu haben, wie wichtig der Klimaschutz für die Menschheit und den Planeten ist!
Bene, JAG Rhein-Neckar





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deinen optimismus möcht ich
deinen optimismus möcht ich haben aber ansonsten treffend beschrieben..
optimismus
ich find optimismus ist was wunderschönes.
und uns menschen würd was mehr meist nicht weh tun! ;)
ja klar, aber die entwicklung
ja klar, aber die entwicklung gibt wenig anlass dazu..
gerade jetzt auch wieder, bei den verhandlungen in bonn ist ja nichts wirklich greifbares herausgekommen
aha
wenn das mal echte Araber sehen würden. Schade, dass die heute geniale Methoden haben, um Wüste in bewohnbares Land zu verwandeln. Dubai war früher Wüste.
Die Israelis haben es sogar geschafft, ein ganzes Land zu bewässern und bewirtschaftbar und bewohnbar zu machen.
PS: Die Erde wird leider, leider immer noch kühler. Aus euren Katastrophen, gegen die JETZT gehandelt werden MUSS, wird wohl nichts :-P
Erst wenn der letzte Bohrturm gesprengt und die letzte Tankstelle geschlossen wurde, erst dann werdet Ihr merken, dass man nachts bei Greenpeace kein Bier kaufen kann.
ach ja? ;-)
Hey Fabian,
aber die Arabischen Emirate z. B. haben ja auch die Möglichkeit, so etwas zu machen, da sie - zu ihrem Glück - nen Oligopol im Ölhandel besitzen. Dan haben sie natürlich Geld für so etwas.
Aber sieht das im südlicheren Afrika echt genau so aus???
Also ich glaube, dort werden leben noch viel mehr Menschen, die solche Möglichkeiten nicht haben, weil sie wirtschaftlich nicht so stark sind. (... Im Gegenteil, leider stehen viele afrikanische Staaten in Abhängigkeit von den reicheren Staaten. Sie haben z. B. auch Schulden bei denen, und müssen die abbezahlen, und gleichzeitig sollen sie in neue Technologie investieren?! Und wenn Greenpeace Jugend Recht hat, dann müssen sie auch noch die Industrialisierung der reichen Staaten "ausbaden".)
...
Woher weißt du denn, dass "die Erde" kälter wird, also das Erdklima??
Grüße :-).
Israel...
Lieber Fabian...
Israel ist ein vergleichsweise doch sehr kleines Land, das zudem noch am Meer liegt, durch dass der Jordan fließt und das tote Meer liegt auch noch da. Außerdem scheint es dir entgangen zu sein, dass ein sehr großer Teil von Israel immernoch Wüste ist!!
Und auch wenn die Israelis davon sprechen, dass sie die ganze Wüste fruchtbar machen wollen sind sie immernoch weit davon entfernt!!
Film zur Demo
Ein Film zur Demo
http://www.youtube.com/watch?v=9fbOgC4427Q
Schönes Video Kids, keep it
Schönes Video Kids, keep it up :)
Surf-Tipp: Handel mit der
Surf-Tipp: Handel mit der heißen Luft
Das Bundesumweltministerium hat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die bis Ende des Jahres Vorschläge für den Handel mit Kohlendioxid-Lizenzen vorlegen soll. Beteiligt sind Umweltverbände, Unternehmen, Industrie- und Handwerksverbände. Die EU-Kommission plant im Herbst einen Richtlinien-Entwurf zum Emissionshandel vorzulegen. Näheres unter: http://www.bmu.de/klimaschutz/fset1024.htm
(aus: Agenda-Newsletter vom 18.10.2001, CAF, Bonn cheap web hosting)
Industrie freut sich auf mehr Umsätze
Aus einer Presseinfo der Carbon Expo (Handelsmesse für Klimazertifikate in Köln) vom 5.11.2004
"In Folge der Ratifizierung Russlands können wir mit einem beträchtlichen Anstieg der GHG-Marktaktivitäten (GHG=Treibhauseffekt-Schadstoffemission) rechnen, insbesondere in dem entscheidenden Bereich des Clean Development Mechanism (CDM). Die Marktaktivitäten haben bereits einen Zuwachs erfahren. Wir gehen von einer Verdopplung der Transaktionen auf ca. 160 Millionen Tonnen in diesem Jahr und von beträchtlichen Zuwächsen im nächsten Jahr aus, wenn die EU-ETS in Kraft treten wird. GHG-Märkte werden Preissignale für Unternehmen liefern, um neue sowie bereits bestehende saubere Technologien zu entwickeln und einzusetzen", so Dornau weiter.
Aus einer Presseinfo der
Aus einer Presseinfo der Carbon Expo (Handelsmesse für Klimazertifikate in Köln) vom 5.11.2004
"In Folge der Ratifizierung Russlands können wir mit einem beträchtlichen Anstieg der GHG-Marktaktivitäten (GHG=Treibhauseffekt-Schadstoffemission) rechnen, insbesondere in dem entscheidenden Bereich des Clean Development Mechanism (CDM). Die Marktaktivitäten haben bereits einen Zuwachs erfahren. Wir gehen von einer Verdopplung vmware test prep der Transaktionen auf ca. 160 Millionen Tonnen in diesem Jahr und von beträchtlichen Zuwächsen im nächsten Jahr aus, wenn die EU-ETS in Kraft treten wird. GHG-Märkte werden Preissignale für Unternehmen liefern, um neue sowie bereits bestehende saubere Technologien zu entwickeln und einzusetzen", so Dornau weiter.
Verständlich aber
Verständlich aber kurzsichtig, dass an dieser Stelle Atomenergiebefürworter ihre Chancen wieder wachsen sehen. Das Argument, die CO2-arme Atomkraft könnte die Welt aus dem Schwitzkasten befreien, scheint vordergründig attraktiv, ist bei genauer Untersuchung aber keine Alternative. Denn dies hieße, das eine Übel ( Anm. Red.: des Klimawandels ) mit einem anderen, noch risikoreicheren bekämpfen zu wollen.
cisco notes
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