An dem von unterschiedlichen Organisationen ausgerufenen Klimaaktionstag, dem 06.06.2009, hat es in Bonn gleich zwei Aktionen gegeben:
Zuerst haben wir – aus Menschen – die Botschaft „YES YOU CAN“ gebildet, welche von einem ebenfalls menschlichen Ausrufezeichen eingerahmt wurde – um die Regierungen, insbesondere die der USA, an die Klimaschutz-Ziele zu erinnern. Das Bild war, da es weiß wie (schmelzendes) Eis war, gut erkennbar.
Danach haben wir einen großen Demozug gemacht, welcher bis vor das Hotel „Maritim“ führte. Dort war dann eine kleine Bühne aufgebaut, und es gab einige internationale Rednerinnen und Redner!
Im Bonner „Maritim“ findet nämlich momentan die Vorbereitungskonferenz für das Klima-Gipfeltreffen der Vereinten Nationen (UN) im Dezember in Kopenhagen statt.
Deswegen ist Bonn ein perfekter Ort, um die Dringlichkeit verbindlicher Klimaschutz-Ziele – wie die Umstellung auf erneuerbare Energien und den Erhalt der Urwälder – aufzuzeigen.
Wir mindestens 300 internationalen Demonstrierenden sangen so laut, dass die circa 3000 im „Maritim“ tagenden Abgeordneten der UN-Staaten die Botschaft hören mussten: „Tick, tick, tick – climate action, quick!“, also: “Die Zeit läuft – handeln für das Klima, schnell!“.
Da musste doch auch die Greenpeace Jugend dabei sein – oder?! :-)
So waren wir sechs Greenpeace-Jugendliche (also JAGgies), die beim Climate Action Day in Bonn aktiv mit dabei waren! Trotz des kühlen Regenwetters hatten wir Spaß, als wir das „S“ von „YES YOU CAN“ (s. o.) dargestellt haben; und als wir vor der Bühne vor dem „Maritim“ mitgesungen und zugehört haben.
Als Rednerin (auf der Bühne vor dem Hotel) trat neben Mitgliedern von Umwelt- und sozialen Vereinen auch die UN-Abgeordnete von Bolivien auf. Alle haben betont, dass Industrieländer wie Deutschland eine Vorbild-, aber auch eine Wiedergutmachungs-Funktion haben, was den Klimaschutz betrifft: „Klimagerechtigkeit“ ist hier das Stichwort. Weil der Aktionstag unter dem Motto „tck tck tck“ stand (siehe tcktcktck.org), wurde dem Vize-Vorsitzenden der Vorbereitungskonferenz, Richard Kinley, eine große, alte Uhr überreicht – als Symbol dafür, dass es 'fünf vor 12' ist; Zeit zu handeln. Auch Kinley (der Stellvertreter des Präsidenten der Vorbereitungskonferenz, de Boer) hielt eine lebendige Rede; und er sowie wir Demonstrierenden waren offensichtlich froh, dass er sich an dieser Klimaschutz-Aktion beteiligt hat.
Es geht schließlich um uns ... um unsere Welt ... „our climate, our future, your decision!“, liebe Politikerinnen und Politiker!
Heike, JAG Köln







danke :-)
Hey liebes Webteam (--> Lars!?! :)),
Danke für das Hochladen des Berichtes mit Bildern! :D
... witzig, das jetzt dieses Bild von uns als erstes zu sehen ist, hihi ...
Danke + lieben Gruß,
Heike.
Klimaschutz im Kleinen
Tolle Aktion mit wichtiger Botschaft. YES YOU CAN ist aber nicht nur an andere gerichtet, sondern auch an sich selbst. Man kann eben die Welt retten in dem man bei sich selbst anfängt. Wir haben uns z. B. bewußt für klimaneutrales Hosting für unseren Webserver entschieden. Nur eine kleine Sache, aber immerhin.
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