"Woher kommt eigentlich das Uran für die Atomkraftwerke in Deutschland?" Dieser Frage geht der Film "Uranium - is it a country?" nach. Am 28.01 haben wir, die Oldenburger JAG, diesen Film gezeigt.
Die Vorführung fand am Freitagabend im Rahmen des Jugendfilmfestivals „cinekaos“ im Kino der Kulturetage Oldenburg statt. Zuvor hatten wir den Film schon mit der ganzen JAG gesehen und uns auf den Inhalt vorbereitet, sodass wir zu Beginn eine kurze Einführung in das Thema und eine Vorstellung der Greenpeace Jugend machen konnten, außerdem standen wir nach dem Film noch für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.
Bevor wir mit dem Hauptfilm begannen, haben wir den Kurzfilm „Auf Augenhöhe“ gezeigt, dieser 11 minütige Film handelt vom Uranabbau in Niger, Namibia und den USA. Indigene Aktivisten berichten von ihren Erfahrungen mit Uranabbau in ihrer Heimat. Ihre größten Probleme sind die Unwissenheit und die mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen, besonders die indigenen Einwohner leiden unter diesen Umständen.
Wir haben uns für diesen Film entschieden um zu zeigen, dass die Probleme mit der Atomkraft nicht erst bei der Endlagersuche in Deutschland oder im Betrieb beginnen, sondern bereits der Uranabbau ernsthafte Schäden verursacht. Gefahren, über die wir in Deutschland nur theoretische Debatten führen, sind in Australien bereits traurige Realität.
Der Film behandelt den Uranabbau in Australien und dessen Folgen. Man begleitet das Uran auf seinem Weg von Australien, über Frankreich nach Deutschland. Denn Atomkraftwerke sind keine „ungeliebten Klimaretter“ sondern strahlende Klimakiller. Doch auch schon der Uranabbau hinterlässt seine Spuren. Rückstände, sogenannte Tailings verseuchen die Gebiete für Jahrtausende. Außerdem verbrauchen die Uranminen große Mengen des knappen Wassers. Die Strahlung gefährdet die Menschen in den Gebieten.
Die Produzenten sind ein Team aus 20 jungen Leuten, die sich in der Initiative „Strahlendes Klima“ zusammen geschlossen haben. Die meisten von ihnen hatten zuvor kaum Erfahrungen mit der Filmherstellung und sie haben beschlossen den Film ohne eine professionelle Produktionsfirma zu drehen um freier und selbständiger zu arbeiten. Die Macher stellen ihre Filme unter einer Creative Commons-Lizenz zur Verfügung, was heißt, das man ihn bei Namensnennung und nicht-kommerzieller Nutzung kostenlos verbreiten darf.
Unsere Botschaft: Das Uran muss unter der Erde bleiben!
Fenna, JAG Oldenburg






Film auch legal kostenlos im Netz :-)
Klingt cool :-)
Den Film gibts auch auf der Seite der Macher kostenlos anzugucken!
http://strahlendesklima.de/
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren!
Bertold Brecht
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