Wälder
Alle zwei Sekunden wird ein Stück Wald in der Größe eines Fußballfeldes zerstört. Die Motorsägen, Bagger und Brandrodungen kennen keine Grenzen. Mit diesem Wald fallen Bäume, fällt Leben und fällt auch ein Stück unserer Zukunft. Bis heute hat der Mensch es schon geschafft, 80 Prozent der ursprünglichen Urwaldflächen zu zerstören. Das ist uns einfach mal zu viel. Heute gibt es noch 7 intakte Urwaldgebiete. In Zentralafrika, in Finnland, in Amazonien, in Chile, in Kanada, in Sibirien und in Südostasien. Alle diese Gebiete haben die folgenden Gemeinsamkeiten: sie sind wunderschön, sie sind Heimat für viele Lebewesen und sie sind bedroht durch den Menschen und seine Absichten. 3 Beispiele:
- Amazonas-Regenwald Dieser größte zusammenhängende Urwald der Welt beheimatet die größte Artenvielfalt die es auf der Welt an Land überhaupt gibt, er reguliert das Klima und bietet Eingeborenen eine gute Heimat. Doch der Amazonas ist bedroht. Für wertvolle Hölzer und Landwirtschaft werden unvorstellbar große Flächen Wald vernichtet und damit unwiederbringliche Naturschätze zerstört. Das Perverse: Von dem Soja, das auf den Kahlschlagflächen im Regenwaldgebiet vorrangig angebaut wird, werden europäische „Nutztiere“ gefüttert. Wir essen also den Regenwald auf.
- Finnlands Urwälder Der letzte Rest des Europäischen Urwaldes im Norden Skandinaviens, Heimat der rentierzüchtendenSami, wird ebenfalls weiter abgeholzt. Obwohl sowieso nur noch 5 Prozent der finnischen Urwälder übrig geblieben sind wird kräftig weiter eingeschlagen. Und wir schreiben drauf. Das Holz wird zu Papier verarbeitet und unter anderem nach Deutschland gebracht.
- Die Urwälder Zentralafrikas In Zentralafrika liegt das zweitgrößte tropische Urwaldgebiet der Welt. Da leben Waldelefanten. Die sind bis heute kaum erforscht. Das ändert leider aber auch wieder nichts daran, dass sie bedroht sind. Aber auch Menschenaffen sind von einem beispiellosem Holzeinschlag betroffen. Sie verlieren einfach ihre Heimat.
























