Greenpeace Jugend

Naturerlebnistag 2017 in Darmstadt

Am Sonntag, den 11.6., haben wir von der Greenpeace Jugend Darmstadt auf dem Naturerlebnistag im Wald bei Darmstadt Papierschöpfen für Groß und Klein angeboten.
Mit viel Freude haben unsere Standbesucher aus alten Eierkartons, Zeitungen und Mathearbeitsblättern neues Papier gezaubert, welches mit Blumen und Blättern verziert werden konnte. Das Wetter hat uns einiges an Sonnenschein beschert, sodass das Papier im Nu trocken war und trotz einem Mangel an trockenen Handtüchern konnten alle ihr individuelles Papier gestalten.
Während die Kinder sich mit dem Papier vergnügten, sind wir öfters mit einigen der Eltern ins Gespräch gekommen- es ging um Themen wie Waldschutz, Recycling-Papier und den von Greenpeace angestrebten Nationalpark im Spessart.

Eine gute Anleitung zum Papierschöpfen findet ihr hier…
http://kkagmbh.de/dateien/AnleitungzumPapierschoepfen.pdf
…oder direkt bei uns auf Instagramm:
@greenpeacejugend_darmstadt

Schluss mit Mikrolastik!

Letzten Montag hat sich unsere altbekannte Shampoo-Flasche auf unbekanntes Territorium begeben. Auf einem Handwagen wurde sie durch die sonnige Berliner Innenstadt gezogen, durch das Sony Center, über den Potsdamer Platz bis hin zum Bundesumweltministerium.
Mit dabei waren knapp 40.000 unterschriebene Protestpostkarten für ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetikartikeln, die am Ziel an die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergeben wurden.
Begleitet wurde unsere Flasche unter Anderem von sechs Jaggies, die schon bei unseren Mikroplastik Aktionen im April und im Oktober letzten Jahres aktiv gewesen sind.

Zusammen mit Sandra Schöttner hatten die Jaggies dann einen kurzen Termin bei der Bundesumweltministerin. Auf die Forderung, Mikroplastik gesetzlich zu verbieten, entgegnete diese unter Anderem, dass die Aufgabe nicht nur in ihren Händen läge, sondern in denen der EU-Kommission.
Auch wenn es noch genug zu tun gibt, war es ein erfolgreicher Tag.
Was vor dem Termin im Ministerium alles passiert ist und wie die die Flasche sich ihren Weg durch Berlin bahnt, könnt ihr im Livevideo sehen.

Jugendliche Fahren als zusammen auf einer Großen straße in München

Klingelkonzert in der Münchner Innenstadt

Fahrradfahren macht nicht nur Spaß und hält gesund, sondern es trägt zusätzlich noch zum Schutz unseres Planeten bei. Gerade in der Stadt ist das Problem, dass Autos Stickoxide, Feinstaub und Kohlenstoffdioxid verursachen, durch die schlechte Luft stark spürbar. Das Fahrrad sollte gerade hier eine attraktive Alternative sein, die stärker genutzt werden sollte. Deshalb organisierten wir, die Greenpeace Jugend München am 25. Mai 2017 eine Fahrraddemo. Um 13 Uhr hatte sich schon eine beachtliche Gruppe von Radfahrern am Karlsplatz Stachus versammelt und um halb zwei konnten wir dann endlich losfahren. Begleitet von guter Musik, Klingelorgien und lauten Rufen, wie „Fahrradfahren ist wunderbar, wir sind für unsere Umwelt da“ oder „Wir haben Autos satt, Platz für Räder in derStadt“, fuhren wir durch die schöne Münchner Innenstadt, an der Isar und am Englischen Garten entlang. So mancher Radfahrer schloss sich sogar spontan noch unserem bunten Zug an und als wir zurück am Stachus waren, war es schade, dass die Tour schon vorbei war.

„Ob ihr in Sachen Waldschutz wirklich richtig steht…

…seht ihr wenn das Licht angeht!“ Die Musik des Kindersendung Klassikers „1,2 oder 3“ schallt durch Münsters Innenstadt. Ein Orang-Utan und 20 mit grünen, blätterverzierten Jacken gekleidete Jugendliche tanzen zwischen drei mit Kreide gemalten Feldern hin und her.
Später ertönt ein lautes Kettensägengeräusch. Kurz darauf liegen diese 20, als Bäume verkleidete Menschen auf dem Boden. Der Orang-Utan wird von drei in Maleranzügen gekleideten Menschen gefangen und getötet. Eine Rede wird gehalten. Was das alles soll?
Mit zwei verschiedenen Flashmobs und einem Spiel wollten wir von der Greenpeace Jugend am Samstag, 20.5. auf die weltweit fortschreitende Waldrodung für unseren Konsum aufmerksam machen.
Im Rahmen eines überregionalen Jaggios (Greenpeace Jugend Treffen), bei dem wir 25 wunderbare Jaggies aus ganz Deutschland zu Gast hatten, stand an diesem Wochenende alles unter dem Motto Waldschutz.
Neben der Gestaltung von Waldschutz- Aufklebern und einer Büchertauschparty war die Aktion am Samstag ein großer Bestandteil des Jaggios.
Der erste unserer abwechselnd gespielten Flashmobs sollte auf die Zerstörung der tropischen Regenwälder durch Palmöl aufmerksam machen und aufzeigen, was jeder von uns tun kann um diese Wald-Wunderwerke zu schützen. Denn in jedem 2. Supermarktprodukt steckt Palmöl, für deren monokulturellen Anbau riesige Regenwaldflächen gerodet werden. Darauf zu achten, dass kein konventionelles Palmöl in den Produkten steckt, die ihr kauft und euren Fleischkonsum zu reduzieren (Sojaanbau für Tiermast ist ähnlich große Gefahr für den Fortbestand der Regenwälder) macht schon viel aus!
Zwischen den Flashmobs spielte wir mit thematisch passenden Fragen „1,2 oder 3“. (Wie können wir dazu beitragen die Regenwälder zu bewahren? , Wie lange bleibt ein Orang-Utan Junges bei seiner Mutter? , In welchen dieser Produkte ist Palmöl enthalten?)
Der zweite Flashmob handelte über die Zerstörung borealer Nadelwälder durch die Holz- und Papierindustrie. Für billige Möbel, Pappbecher oder Klopapier verschwindet die Heimat von Rentier, Grizzlybär und dem Sibirischen Tiger. Nicht nur deshalb ist der Schutz des sogenannten „Great Northern Forest“, der sich wie ein Band rund um die Arktis zieht, ungemein wichtig. Das zweitgrößte Waldökosystem der Welt filtert Waser, reguliert das Klima und speichert mehr CO2 als alle tropischen Regenwälder zusammen.
Als Flashmob-Aktionstools waren wieder eine Menge Bäume im Einsatz, außerdem ein Pappmache Toilette und Klopapier (Recyclingklopapier selbstverständlich;) Damit erregten wir viel Aufmerksamkeit und konnten zahlreiche Passanten informieren. Denn auch hier haben wir als Verbraucher die Macht und können diese riesigen Urwälder vor der Säge retten, indem wir unseren Papierkonsum reduzieren und auf Recyclingpapier umsteigen.
So hatten wir Spaß bei der Aktion (wann tanzt man sonst einfach so in der Einkaufsstraße oder wirft sich dort auf den Boden?), waren ein ziemlicher Hingucker für die Passanten und konnten so hoffentlich unsere Botschaft an viele Menschen weitergeben:
Jeder von uns kann ganz einfach die Urwälder dieser Erde für zukünftige Generationen schützen und bestimmt jeden Tag an der Kasse mit über das Schicksal dieser Wälder.

#Pierre for President

Letztes Wochenende stand ein riesiges Greenpeace Event an. Rund 600 Greenpeace trafen sich dabei, tauschten sich aus, gingen zu Workshops oder boten selbst welche an: Das Greencamp.
Für die Jaggies begann das Greencamp dieses Jahr schon einen Tag früher, als für die meisten anderen Teilnehmer. Denn Freitagabends gab es ein kleines (verspätetes) Extraprogramm. Zum Kennenlernen, Vernetzen, Quatschen, Spielen und Rätseln. Die Siegerin, die das Lösungswort des JAG-Kreuzworträtsel zuerst gefunden hat, bekam ein zweites Frühstücksbändchen (durfte also auch am Tag nach der Party ganz offiziell spät zum Frühstück ;)).
Am Samstag war Martin Hofstetter da und stellte allen Jaggies die Fleischkampagne vor. Was für eine Schweinerei die Tierhaltung heutzutage noch ist könnt ihr hier nachlesen: https://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/was-fur-eine-schweinerei
Um uns für eine bessere Tierhaltung einzusetzen, wurde auch direkt ein neues Tool vorgestellt. Es ist klein und rosa, nennt sich Glücksschwein und sagt „Massentierhaltung nein danke!“. Diese kleinen Tiere wurden anscheinend schon in so mancher LIDL Filiale entdeckt. Wie die nur dahin gekommen sind?
Neben inhaltlichem gab es aber auch genügend Zeit für spaßiges wie die Schnitzeljagd, das Fußballspiel oder einfach gemütliche Abende im Sitzsack im Sommergarten.
Und zum Spruch in der Überschrift: Wie es dazu kam, weiß ich nicht. Aber nicht nur im JAG-Haus, sondern auch am Eingang zum Speisesaal oder auf den Wegweisern waren Aufkleber mit dem Spruch zu finden. Vielleicht klärt sich ja auch für mich irgendwann einmal auf, was dahinter steckt ;)

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