Greenpeace Jugend

Aktion der JAG Kassel zum Tag der Erde

Am 22. April war wieder internationaler Tag der Erde (Earth Day).
Der Tag der Erde in Kassel ist die bundesweit größte und bunteste Veranstaltung zum internationalen Tag der Erde. Wir von der JAG Kassel waren natürlich auch dabei und informierten Paasanten über Umweltschutzthemen wie Meere und Überfischung, Kinder konnten durch unsere Toorwand Plastik aus dem Meer kicken.
Für uns war es ein sehr schöner Tag und wir möchten uns bei allen Gästen bedanken, die uns so zahlreich besucht haben.

Aktion gegen Plastikmüll

Am 18. April 2015 haben wir (die Jugendgrupppe Frankfurt) von 12 bis 15 Uhr eine Aktion zum Thema Plastikmüll gemacht. Wir haben auf der Frankfurter Einkaufsstraße (Zeil) selbst bemalte Baumwollbeutel mit Anti- Plastik- Slogans verteilt, um darauf aufmerksam zu machen, dass man ganz einfach Plastikmüll (in Form von Tüten) vermeiden kann. An unserem Stand hingen zwei Plakate auf denen Tipps zum Plastikmüll sparen standen. Zur weiteren Information haben wir Flyer zum Thema Konsumverhalten verteilt. Wir konnten viele Leute erreichen, manche Menschen haben sogar ihre Plastiktüte direkt gegen einen Baumwollbeutel getauscht.

Unsere Kleidertauschparty ging in die dritte Runde!

Am 11. April organisierten wir zum dritten Mal, auf Grund der laufenden Detox-Kampagne, eine Kleidertauschparty beim Peißnitzhaus
Um den Partybesuchern zu zeigen, wie leicht es sein kann etwas Gutes für die Umwelt und den Geldbeutel zu tun, boten wir ihnen die Gelegenheit alte Klamotten loszuwerden und neue zu gewinnen.
Wie immer war alles kostenlos und das Frühlingswetter, super Musik und Seifenblasen lieferten die passende Untermalung zum Tauschen.

Unser Infostand bei der TTIP-Aktion am 11.4.2015 in Darmstadt auf dem Luisenplatz.

TTIP: schöner Schein – fauler Kern!

Am Samstag, den 11.4.2015, haben wir, die JAGs aus Darmstadt und Mainz/Wiesbaden, auf dem Darmstädter Luisenplatz auf die Problematik der in Planung befindlichen Freihandelsabkommen aufmerksam gemacht. Es war windig, aber dennoch harrten wir drei Stunden aus, sammelten 72 Unterschriften, verteilten viele Flyer und versanken in vertiefenden Gesprächen mit interessierten Passanten. Uns fiel auf, dass ein viel größerer Anteil der Menschen als noch vor ein paar Monaten überhaupt etwas mit „TTIP“ anfangen konnte. Es waren sogar viele dabei, die sehr informiert waren und unsere Forderungen daher prompt mit ihrer Unterschrift unterstützten. Und wir hoffen, durch unsere Aktion die Anzahl derjenigen erhöht zu haben, die in TTIP ein äußerst brisantes und für unsere Zukunft sehr bedeutsames Thema sehen! Denn die aktuell geplanten Freihandelsabkommen bedrohen Mensch, Umwelt und Demokratie!

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Das Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) zwischen den USA und der EU hat zum Ziel, Handelshemmnisse abzubauen, Wohlstand und Wachstum zu fördern und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Doch hinter der Bezeichnung „Wachstum“ steckt ein spärliches Wachstum von jährlich 0,35 % im Zeitraum von zehn Jahren, und Arbeitsplätze in der EU drohen durch die amerikanische Konkurrenz wegzufallen.
Außerdem befürchten Kritiker, dass die Standards (z.B. Umweltstandards) auf das niedrigere Niveau – das der USA – angeglichen werden. Unter anderem würde das bedeuten, dass bei uns amerikanische Produkte in den Regalen stehen können, bei denen gentechnisch veränderte Bestandteile nicht auf der Verpackung kenntlich gemacht werden müssen. Für Kosmetika sind in der EU 1300 als schädlich eingestufte Chemikalien verboten, in den USA lediglich 8. Das heißt, mühsam errungener Verbraucherschutz könnte durch TTIP auf einen Schlag verlorengehen – ohne Beteiligung der nationalen Parlamente!
Weiterhin ist die „Private Streitschlichtung“ ein riesiges Problem: Dann nämlich können Großkonzerne Staaten vor privaten Schiedsgerichten auf Schadensersatz verklagen, wenn Gesetze geplant sind, die den Gewinn der Großkonzerne schmälern würden. Rechtsstaatlichkeit? Soll zugunsten des Abbaus von Handelshemmnissen in den Hintergrund treten.
Ebenso wie TTIP ist auch TPP (Trans-Pacific Partnership) ein „Trojanisches Pferd-Problem“, das Wachstum und Wohlstand für alle Beteiligten verspricht, laut Kritikern in Wahrheit aber hauptsächlich (amerikanischen) Großunternehmen nutzen wird. Über das Freihandelsabkommen TPP wird u.a. zwischen den USA, Kanada, Mexiko, Japan, Malaysia, Chile und Neuseeland verhandelt. [1]
Als Vorlage für TTIP und TPP gilt Ceta, das Freihandelsabkommen zwischen EU und Kanada, dessen Verhandlungen bereits abgeschlossen sind, das aber noch nicht inkraftgetreten ist.

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Hier kannst Du gegen TTIP unterzeichnen: https://stop-ttip.org/de/?noredirect=de_DE

Hier findest Du weitere Informationen:
https://www.campact.de/ttip/appell/5-minuten-info/
http://www.ttip-unfairhandelbar.de/
http://www.greenpeace.de/search/field_tags/TTIP-1037

[1] http://www.sueddeutsche.de/digital/freihandelsabkommen-tpp-wikileaks-veroeffentlicht-details-von-verhandlungen-1.1818005

Anti-Atomkraft-Aktion in Lingen

Am Samstag, den 28.03.2015 haben wir, die Jaggies aus Münster, eine Flyer-Aktion in der Stadt Lingen veranstaltet.
Mit den Flyern informierten wir über erneuerbare Energien als notwendige Alternativen für Atomkraft.
Darüber hinaus haben wir uns mit einem Atommüllfass und einem selbstgemalten Banner, mit der Aufschrift: “Wir wollen lachen, nicht strahlen!”, auf einer Einkaufsstraße der Lingener Innenstadt positioniert, und konnten so viele Menschen erreichen.
Besonders interessant war der Kontakt zu Einheimischen, die selber im AKW bei Lingen arbeiten, bzw. gearbeitet haben!
Einige Passanten hielten das Lingener AKW sogar für eines der sichersten überhaupt… – ironischerweise wurde es ein paar Tage später vom Netz genommen und abgeschaltet, nachdem man dort ein Leck gefunden hatte…

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