Greenpeace Jugend

Jugendliche springen für Kohleausstieg in die Spree

Für den Klimaschutz in die eiskalte Spree springen? Kein Problem! Heute sind rund hundert Jungedliche vorm Berliner Reichstag baden gegangen und haben von der Bundesregierung gefordert: „Lasst unsere Zukunft nicht absaufen“.

Konsum Flyer

Nachhaltiger Konsum & Geldfrei leben – Vortrag und Diskussion bei der JAG Bremen

„Wie kann ich meinen Lebensstil möglichst nachhaltig, umweltschonend und geldfrei gestalten?“ – Das war wohl das zentrale Thema des Vortrags mit Tobi Rosswog und Jens Fröhlke, welche die JAG Bremen am 26. Februar 2018 nach Bremen eingeladen hat.

Ca. 80 Menschen versammelten sich an diesem Abend im „Grünen Zweig“ und hörten gespannt zu, wie die beiden ihre Erfahrungen zum Thema Konsum mit uns teilten: Jens Fröhlke erzählte von seiner Reise durch Deutschland und wie er von dem gelebt hat, was bereits vorhanden war. Und Tobi Rosswog konnte mit seinen Erfahrungen und seinem Wissen über den nachhaltigen Konsum viele Tipps geben und das Publikum zum Nachdenken anregen.

„Im Grunde genommen alles zu ändern – das ist die herausfordernde Aufgabe!”

Nachdem wir von Tobi Rosswog und Jens Fröhlke viel Input zu den Themen Massenkonsum und Wegwerfgesellschaft bekamen, konnte das Publikum im zweiten Teil des Abends viele verschiedene Gedankenansätze in den Raum werfen. Von philosophischen Gedanken bis hin zu praktischen Tipps war alles mit dabei und jede/r hatte die Chance seine Ideen und Vorschläge zu einem nachhaltigeren Leben mit den anderen zu teilen. So ließen wir am Ende des Abends die Diskussionsrunde ausklingen und freuten uns über ein inspiriertes Publikum. Auf die letzte Frage, ob man die Aufgabe alles zu ändern bewältigen kann, hinterließ Tobi Rosswog ein motiviertes Publikum:

„Es lohnt sich anzufangen. Sich in Kollektiven zu organisieren und gemeinsam zu fragen: Wie kann ich das anders machen? Wie kann ich nicht im Hamsterrad mitmachen? Sich zu fragen: Was brauche ich wirklich? Denn das Nachhaltigste ist das, was schon da ist, zu verwenden.“ – Tobi Rosswog

Denn mit einem “Weiter so” wie bisher kann es nicht weitergehen. Durch das verschwenderische Konsumverhalten werden kostbare Ressourcen missbraucht und ganze Ökosysteme ausgebeutet und schlussendlich zerstört – maßgeblich angefeuert durch das Verlangen nach wirtschaftlichen Profit. Jeder einzelne Konsument kann mit seiner Entscheidung, nachhaltiger und umweltfreundlicher zu leben, ein Signal setzen und auch andere Menschen motivieren, die weltweite Bewegung für ein nachhaltiges Leben zu unterstützen! Das war eine von vielen Botschaften die wir an diesen Abend erhielten.

Vielen Dank an Tobi Rosswog und Jens Fröhlke für ihren wunderbaren Vortrag, an den „Grünen Zweig“ für den Veranstaltungsort, und an das Publikum für ihre inspirierenden Ideen! :)

Infos zu den Auswirkungen unseres Konsumverhaltens ► hier (PDF Datei)
Viele Tipps zum Nachhaltigen Konsum ► hier

Greenpeace-Pinguine am Brandenburger Tor

Greenpeace-Jugendliche zogen als Pinguine durch Berlin, um Unterschriften für ein Schutzgebiet im antarktischen Weddellmeer zu sammeln.

Schwarz-Weiß verkleidet und mit Pinguin-Masken kostümiert, watschelten sie über den Pariser Platz – Pinguine am Brandenburger Tor! Entzückt fingen zahlreiche Passanten an, Fotos zu schießen. Auch Selfies mit Pinguin vor dem Wahrzeichen Berlins waren plötzlich sehr gefragt. Das hatten die Jaggies geschickt eingefädelt. Denn natürlich wollten die Leute nicht nur Fotos, sondern auch Antworten. Warum die Pinguin-Aktion vor dem Brandenburger Tor?
Das war schnell erzählt. Im Weddellmeer nordwestlich der Antarktis soll ein Meeresschutzgebiet entstehen – fünfmal so groß wie Deutschland und damit das größte Meeresschutzgebiet der Welt! Zumindest wenn es nach Greenpeace und den deutschen Vertretern der Antarktis-Kommission geht. In der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis sitzen Vertreter aus 25 Staaten. Obwohl sich die Kommission dem Schutz der Meereswelt am Südpol verpflichtet hat, verfolgen einige Mitgliedsländer eigene Interessen. So fischen
Länder wie China und Norwegen recht ausgiebig am Südpol, auf die reichen Fischgründe wollen sie nur ungern verzichten. Sie könnten den Vorschlag für das neue Schutzgebiet im Weddellmeer ablehnen und seine Einrichtung verhindern.

Ein Schutzgebiet im Weddellmeer – warum?

Um den Vorschlag mit möglichst großer Zustimmung aus der Bevölkerung zu unterstützen, sammelt Greenpeace nun Unterschriften – und zwar weltweit. Je mehr Menschen mit ihrer Unterschrift auf die Politik Druck erzeugen, desto besser für die vielen tausend Tierarten, die im und vom Weddellmeer leben. Darunter Fische, Pinguine, Seevögel, Wale, Seehunde und Robben. Allein am Meeresgrund des Weddellmeeres sollen 14.000 verschiedene Tierarten in fein aufeinander abgestimmten Lebensgemeinschaften leben. Forscher vergleichen die Artenvielfalt mit der tropischer Riffe.
Auch das weltweite Klima würde vom Schutzgebiet profitieren. Wie Wälder gehören intakte Meere zu unseren besten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel, weil sie der Atmosphäre CO2 entziehen. Besonders die eisigen Gewässer am Nord- und Südpol spielen für das Weltklima eine wichtige Rolle.
Von so vielen guten Argumenten ließen sich die meisten Passanten gern überzeugen. Rasend schnell füllten sich die Unterschriftenlisten der Jaggies – ein toller Erfolg für die Greenpeace-Pinguine vom Brandenburger Tor!

MEINE HEIMAT SCHMILZT

Wir waren am 14.01.2018 auf der Eisbahn Planten und Blomen und haben auf den Schutz der Arktis aufmerksam gemacht und Infos verteilt. Es war mega geil und wir haben mit voll vielen Menschen geschnackt und Leute umarmt. Der Eisbär war die Attraktion der Eisbahn und hat alle Blicke auf sich gezogen. Gemeinsam mit den Eisläufern aller Altersklassen haben wir uns über den Klimawandel und dessen Folgen ausgetauscht und hoffentlich den Einen oder Anderen zum Nachdenken anregen können.

JAG Bremen in der Innenstaft

Frohe ökologische Weihnachten!

Aktion zum Weihnachtskonsum bei der JAG Bremen

Am 22. Dezember 2017 sind wir, die JAG Bremen, durch die Bremer Innenstadt gezogen. In beiden Händen hielten wir Plakate mit Sprüchen gegen den Weihnachtskonsum.

Unser Konsumverhalten fällt besonders in der Weihnachtszeit auf: Hier ein kleines Mitbringsel, da ein Präsentkorb für die Großeltern, Geschenke für Freunde und Verwandte, billiger Kram, der letztendlich in der Ecke oder gleich im Müll landet. Wir nutzten die Zeit, um auf die Ressourcenverschwendung aufmerksam zu machen. Denn unser Konsumverhalten hat verheerende Folgen.

Je mehr wir kaufen und konsumieren, desto intensiver werden weltweite Ressourcen genutzt und das hat immer negative Begleiter, wie die Regenwaldabholzung oder CO2 Emissionen. Die Menschen in den Produktionsländern leiden unter den prekären Umständen und bleiben durch die schlechten Arbeitsverhältnisse in Elend und Armut zurück. Weitere Folgen sind die wachsenden Mülldeponien. Die Meere sind überfüllt mit Plastik, die Umwelt und die Tiere kämpfen mit den Folgen.

Wir bekommen kaum etwas mit von den Folgen unseres Konsumverhaltens und trotzdem trägt jeder von uns ein Stück Verantwortung!

Also lasst uns über Alternativen nachdenken. Wie wäre es mit selbstgebastelten Geschenken, Upcycling oder einfach einer herzlichen Umarmung? Mit diesen und anderen Ideen konnten wir viele Bremer*innen erreichen und sie zum Nachdenken anregen.

Mehr Infos und Tipps zum Ökologischen Weihnachten ► hier

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