Greenpeace Jugend

Verfangt euch nicht in Überfischung!

Sie sind bis zu 150m lang. Ihre Netze sind größer als ein Fußballfeld. Pro Tag fangen sie rund 350 Tonnen Fisch. Unzählige Tonnen Beifang gehen wieder über Bord. Die Rede ist von großen Fabrikschiffen, sogenannten Fischerei-Monstern. Sie fischen im großen Stil, bis die Netze an Bord fast bersten.

Doch so kann es nicht weitergehen. Wir fordern mehr Transparenz, mehr Gerechtigkeit und eine umweltschonende Fischerei, die dem Ozeanen nur so viel entnimmt, wie das Ökosystem selbst nachproduzieren kann.

Um ein klares Zeichen gegen Überfischung zu setzen, hat am vergangenen Wochenende die Greenpeace Jugendgruppe aus Hannover eine tolle Aktion veranstaltet.
Auch du kannst etwas tun und dich für eine faire Fischpolitik und echten Meeresschutz einsetzen: http://www.greenpeace.de/fischereimonster#machmit

Text: Johanne Hammelbeck
Foto: Greenpeace Jugend Hannover

Aktion zum Schutz der Arktis in Freiburg

Wir waren gestern in Freiburg auf der Straße um für den Schutz der Arktis zu protestieren. Dabei haben wir mit einer kleinen Aktion auf die Gefahr von Ölbohrungen in der Arktis aufmerksam gemacht und über 150 Unterschriften zum Schutz der Arktis gesammelt.

Gazprom fördert in der Arktis Öl und gefährdet das arktische Ökosystem enorm und somit faszinierende Wildtiere wie Eisbären, Narwale und Walrosse. Zugleich erfüllt die Arktis eine wichtige Funktion für unser Weltklima. Die Verbrennung von fossilen Brennstoffen treibt eine katastrophale Klimaveränderung an, die dazu führt, dass die Arktis in einem erschreckenden Maße schmilzt. Innerhalb der letzten 20 Jahre haben wir bis zu drei Viertel des arktischen See-Eises verloren. Im Jahr 2012 hat die Menge an See-Eis ihren niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht. Innerhalb weniger Jahrzehnte könnte sie in den Sommermonaten komplett eisfrei sein.
Das ist der Grund, warum Greenpeace ein Schutzgebiet rund um den Nordpol fordert und ein Verbot von Ölbohrungen und industrieller Fischerei in arktischen Gewässern.

Werdet Arktisschützer unter:
Savethearctic.org

Weitere Bilder von der Aktion
bit.ly/SaveTheArcticFeb15

Unsere erste Aktion

Unsere erste JAG-Aktion widmeten wir der deutschlandweiten #McGen – Kampagne.
Das Ziel dieser Kampagne ist die Weiterführung einer Fleischproduktion ohne Gentechnik bei McDonald’s. Denn nach 13 Jahren ohne Gentechnik wendet sich nun der Fast-Food-Riese aus wirtschaftlichen Gründen wieder zu einer Fütterung der Hühner mit genmanipuliertem Soja.
McDonald’s macht dadurch mehr Profit – nur leider auf Kosten der Umwelt.
Ist eine Ersparnis von einem Cent pro Chickenburger gegenüber massiven Umweltproblemen legitim?
,,Nein!’‘ sagen wir, Mitglieder der JAG Augsburg. Und genau deshalb haben wir am Samstag, den 31.01.2015 eine Kundgebung direkt neben der McDonald’s Filiale am Königsplatz organisiert. Mit Hilfe einer selbst konstruierten Nahrungskette und einem knallblauen Pseudo – Ronald McDonald mit der Aufschrift ,,Hoppla Gentechnik‘‘ haben wir auf die Hinwendung zur Gentechnik bei McDonald’s aufmerksam gemacht. Dass sich der Großteil der Verbraucher hier in Deutschland von genmanipulierten Produkten abwendet, hat sich auch in Augsburg gezeigt. Innerhalb kürzester Zeit wurden 200 Protestpostkarten von Passanten unterschrieben, welche wir nun dem Präsidenten von McDonald’s zusenden werden. Außerdem wurde sehr engagiert an der Protest – Fotoaktion teilgenommen.

Du hättest auch gern eine Protestpostkarte unterschrieben?
Dann gibt es für Dich die Möglichkeit stattdessen eine Protestmail zu senden:
https://www.greenpeace.de/node/14628

Des Weiteren gibt es hier noch mehr Infos rund um das Thema ,,Gentechnik‘‘:
http://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/gentechnik

Wir haben es satt!

Genau das haben wir uns auch gedacht.
Deshalb demonstrierten wir letztes Wochenende gemeinsam mit mehr als 40.000 Menschen für eine Agrarwende.
Mit dieser Demo protestierten wir gegen Massentierhaltung, Gentechnik und das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union.

Anti-Kohle Protest in Regensburg

Wir waren am 17.1 in Regensburg auf der Straße, um die Menschen auf die Gefahr und Schädlichkeit der Kohle aufmerksam zu machen! Mit einem leuchtenden Schriftzug “Stoppt Kohle” und einem Infostand haben wir die Menschen über die Folgen der Kohleenergie informiert und auf das Thema aufmerksam gemacht.

Kohle ist der Klimakiller Nummer eins. Eine Tonne verbrannte Kohle ergibt eine Tonne CO 2 in unserer (Um-)Welt. Somit födert Kohle den Klimawandel enorm und ist Klimaschutz- und Energiewendeblockierer. In Deutschland sind weitere Tagebaue geplant, um noch mehr Kohle fördern zu können. Dabei wird weder auf die Natur, noch auf die Menschen Rücksicht genommen. Rodung der Wälder, Zwangsumsiedlungen und die globalen Folgen werden ignoriert.
Das können wir nicht akteptieren. Deshalb fordern wir:
Keine neuen Tagebaue und Kohlekraftwerke.
Einen Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030, aus der Steinkohle bis 2040.
100% Eneuerbare bis 2050.

Weitere Bilder von der Aktion findet ihr auf Facebook unter:
bit.ly/regensburggegen-kohle-2015

Weitere Infos zum Thema findet ihr unter:
greenpeace.de/braunkohlestoppen

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