Greenpeace Jugend

#Pierre for President

Letztes Wochenende stand ein riesiges Greenpeace Event an. Rund 600 Greenpeace trafen sich dabei, tauschten sich aus, gingen zu Workshops oder boten selbst welche an: Das Greencamp.
Für die Jaggies begann das Greencamp dieses Jahr schon einen Tag früher, als für die meisten anderen Teilnehmer. Denn Freitagabends gab es ein kleines (verspätetes) Extraprogramm. Zum Kennenlernen, Vernetzen, Quatschen, Spielen und Rätseln. Die Siegerin, die das Lösungswort des JAG-Kreuzworträtsel zuerst gefunden hat, bekam ein zweites Frühstücksbändchen (durfte also auch am Tag nach der Party ganz offiziell spät zum Frühstück ;)).
Am Samstag war Martin Hofstetter da und stellte allen Jaggies die Fleischkampagne vor. Was für eine Schweinerei die Tierhaltung heutzutage noch ist könnt ihr hier nachlesen: https://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/was-fur-eine-schweinerei
Um uns für eine bessere Tierhaltung einzusetzen, wurde auch direkt ein neues Tool vorgestellt. Es ist klein und rosa, nennt sich Glücksschwein und sagt „Massentierhaltung nein danke!“. Diese kleinen Tiere wurden anscheinend schon in so mancher LIDL Filiale entdeckt. Wie die nur dahin gekommen sind?
Neben inhaltlichem gab es aber auch genügend Zeit für spaßiges wie die Schnitzeljagd, das Fußballspiel oder einfach gemütliche Abende im Sitzsack im Sommergarten.
Und zum Spruch in der Überschrift: Wie es dazu kam, weiß ich nicht. Aber nicht nur im JAG-Haus, sondern auch am Eingang zum Speisesaal oder auf den Wegweisern waren Aufkleber mit dem Spruch zu finden. Vielleicht klärt sich ja auch für mich irgendwann einmal auf, was dahinter steckt ;)

Bienenaktion

Ein paar schöne Blumen pflanzen: So kann jeder zum Bienenschutz beitragen. Deswegen verteilten wir, die Greenpeace Jugend München, am Samstag den 8. April am Max-Joseph-Platz kostenlos Seedbombs an die Passanten. Das Konzept ist ganz einfach: Die Erdkugeln mit den besonders bienenfreundlichen Blumensamen darin einfach aus der Zeitung auspacken und zum Beispiel in den Garten werfen. So wachsen dort schöne Blumen und man hat gleichzeitig noch etwas für die Bienen getan. Denn Bienenschutz ist sehr wichtig, da jährlich 30 Prozent der Bienenvölker in Deutschland sterben. Für dieses starke Bienensterben sind wir Menschen verantwortlich, durch Pestizideinsatz, Monokulturen und den Klimawandel. Und wenn es keine Bienen mehr gibt? Dann müssen wir nicht nur auf Honig, sondern auch auf einen Großteil unserer Gemüsesorten, die von der Bestäubung durch Bienen abhängen, verzichten. Um das zu verhindern, ist es schon ein erster kleiner, aber wichtiger Schritt, Seedbombs zu werfen.

Bee My Friend

Am Wochenende des 17.-19.03 haben wir Greenpeace Jugendlich aus ganz Deutschland zu uns eingeladen und eine große Aktion geplannt.

Als Bienen verkleidet haben wir an die Passanten Seedbombs, also Samenkugeln, verteilt. Aufgerufen haben wir diese zu uns zu kommen und sich Samen für ihren Garten zu holen. Für den Balkon oder den grünen Fleck vor der Haustür.

Helfen, dass es den Bienen in UNSERER Stadt besser geht.

Das war unsere Mission und so haben wir hunderte Seedbombs verteilt und währenddessen eine Choreo zum Besten gegeben.

Hortbesuch zum Thema Plastik

Am 14.3. besuchten wir den Hort und Kindergarten Hollerburg. Unser Anliegen dabei war den Kindern die möglichen Konsequenzen von Plastikkonsum zu erklären und Alternativen aufzuzeigen. Zuerst spielten wir ein Spiel, in dem die Kinder verschiedene Gegenstände als “Plastik” oder “nicht Plastik” kategorisieren durften. Als wir anschließend besprochen hatten, dass sich Plastik im Vergleich zu anderen Materialien nicht zersetzt und durch nicht sachgemäße Entsorgung in die Umwelt sowie Meere gelangt, klärten wir zahlreiche Fragen. Anschließend bemalten die Kinder GOTS und Fair Trade zertifizierte Stofftaschen, welche ersatzweise zu Plastiktüten, beispielsweise beim Einkaufen genutzt werden können. Das Spielen auf dem Außengelände kam natürlich auch nicht zu kurz.

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