Berlin | Greenpeace Jugend

Eine Chance für den Orang-Utan

Ein Orang-Utan inmitten eines dichten Waldes springt munter von Ast zu Ast. Sicher und präzise, denn dieser Wald ist sein Zuhause und er kennt sich hier gut aus. Alles in allem ein idyllischer Ort unberührter Natur. Doch dann durchbricht ein ohrenbetäubendes Geräusch die Stille. Nach und nach fallen die Bäume um, während sich ein Holzfäller durch den Wald sägt. Der Orang-Utan will fliehen, springt von einem Baum zum andern, um dort Schutz zu suchen. Doch irgendwann sind alle Bäume umgefallen und der Orang-Utan kann seinem Schicksal nicht mehr entfliehen. Und dass mitten in Berlin.
Was? Wie kann das denn passen?
Ganz einfach. Am 23.01.16 haben sich einige Jugendliche von Greenpeace auf dem Pariser Platz in Berlin getroffen, um genau dieses Szenario nachzuspielen. Als Bäume, Orang-Utan und Holzfäller verkleidet zogen sie so die Aufmerksamkeit einiger verdutzter Passanten auf sich.

Leider war dieses „Theaterstück“ keine Fiktion sondern ist Alltag. Zumindest in Indonesien, wo täglich riesige Flächen Regenwald gerodet werden. Und wofür das Ganze? Hauptsächlich für Palmöl. Dieses Pflanzenöl ist mittlerweile nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Es steckt im Großteil aller Lebensmittel, Kosmetika, Waschmittel aber auch in Biokraftstoffen. Durch den Verlust an Waldflächen geht auch der Lebensraum bedrohter Arten, wie des Orang-Utans oder des Sumatra Tigers, verloren. Aber auch das Klima leidet stark unter der Palmöl-Produktion. In den Indonesischen Regenwäldern sind gigantische Mengen an Kohlenstoff gespeichert. An Tagen mit starken Waldbränden emmittiert Indonesien mehr Treibhausgase als die komplette USA.

Daher setzen wir uns für einen nachhaltigen Anbau und einen bewussten Umgang mit Palmöl ein, damit keine neuen Regenwaldflächen mehr gerodet werden. Die Tiere und Menschen sollen vor Ort in Frieden leben können. Das Klima darf nicht mehr weiter belastet werden.
Auch du kannst helfen, indem du beim Einkauf darauf achtest auf Palmöl zu verzichten. Hier findest Du die Produkte, die ohne Palmöl auskommen.

"Save or delete!"

Am vergangenen Freitag hat die Greenpeace Jugendgruppe aus Berlin mit einem tollen Flashmob auf das Problem der Regenwaldabholzung aufgrund von Palmölgewinnung aufmerksam gemacht.
Den kompletten Aktionsbericht findet ihr hier: https://greenpeace-berlin.de/2015/08/stunde-um-stunde-fallen-die-baeume-im-regenwald/

McDonalds, sag nein zu Gentechnik!

Denn laut einer Studie von Greenpeace lehnen 71% der Deutschen und so
auch viele McDonalds-Kunden Gentechnik im Essen ab. Trotzdem will die
Fast-Food-Kette auf genmanipuliertes Tierfutter für Hühner umsteigen –
die dann als Chicken-Nuggets oder –Burger bei den Menschen landen.
Dass es genug Gegenstimmen gibt, will Greenpeace mit einer großen Foto-
und Unterschriftenkampagne zeigen. Auch wir als JAG Berlin sind dabei: Am
1. Februar um 13.30 Uhr stellten wir uns vor eine
McDonalds-Filiale am S-Bahnhof Zoo und verkündeten mit Flyern und
Schildern: Gentechnik – I’m not lovin‘ it!
Viele Passanten waren unserer Meinung und so konnten wir viele Unterschriften
sammeln, die an den Filialleiter weitergereicht werden.
Drei von uns waren besonders heldenhaft und zwängten sich in
knallbunte Ganzkörperanzüge – sogenannte Morphsuits – die im kalten
Januarwind alles andere als kuschelig warm waren. Immerhin gab
es heißen Tee und einige Passanten wurden von den bunten Menschen auch zu
Fotos inspiriert. Neugierig wurden wir auch von jenen beobachtet, die im
McDonalds an den Tischen saßen und auf die Szenerie
hinunterschauten.
Dass McDonalds auch ohne Gentechnik produzieren kann, beweist die
Fast-Food-Kette seit 14 Jahren. Als Argument für die Umstellung werden
Kostengründe genannt – es wäre ein Unterschied von einem Cent pro
Burger. Doch ein Verzicht auf Gentechnik im Essen wäre ein Statement,
nach dem sich auch andere richten würden. Ein Schritt weg von der
Masse-statt –Klasse-Ideologie. Eine Berücksichtigung der
Verbraucherwünsche. Ach, und ein Erfolgserlebnis für die Greenpeace
Jugend natürlich auch. Hoffentlich zeigt der Protest Wirkung!

Lego-Bohrinsel in Berlin

Bei unser letzten Aktion protestierten wir gegen Ölbohrungen in der Arktis. Die JAG-Hamburg baute eine Ölbohrinsel aus Lego, welche dann in alle großen Städte geschickt wurde. Wir haben ein Ölunglück dargestellt. Als erstes arbeiteten Leute mit Warnwesten an der Bohrinsel, daraufhin
ertönte eine laute Sirene. Die Ölarbeiter gerieten in Panik und schwarz gekleidete und geschminkte “Ölflecken” traten aus. Ein Eisbär wurde dann von ihnen begraben. Nach dem Tod des Eisbären hielten wir eine Rede und sammelten Unterschriften.
Viele Leute waren interessiert und fragten nach dem Hintergrund der Aktion.

Willkommen auf der Seite unserer JAG,

wir sind die Berliner Greenpeace Jugend!
Wenn du Lust hast, dich mit interessierten Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren aus ganz Berlin über aktuelle Themen auszutauschen und dich für die Umwelt zu engagieren bist du hier richtig. Wir organisieren unter anderem Demos, Straßentheater und Treffen mit anderen Greenpeace-Gruppen aus ganz Deutschland. Denn wir finden, dass gerade jetzt, wo die Auswirkungen des Klimawandels immer alarmierender werden, ist es Zeit, aktiv zu werden und die Leute aufmerksam zu machen.
Wir freuen uns immer sehr über neue Mitglieder. Also komm doch mal vorbei, um zusammen
mit uns coole neue Aktionen auf die Beine zu stellen.

Wir freuen uns auf dich.
Bis Bald!


Kontakt:

Treffzeiten:
Wir treffen uns jeden Freitag um 17:00 Uhr.

Ort des Treffens:
Greenpeace-Büro Berlin, Chaussestrasse 84

Ansprechpartner und Kontakt:
Sinha Elisa: sinha.elisa@gmail.com
Nadine: nadine.peter99@hotmail.com

Homepage der Erwachsenengruppe:
https://greenpeace-berlin.de/

Region:
Ost