Greenpeace Jugend: Freiburg

Radio-Interview zum Thema Klimaschutz

Am 25. Januar 2016 hat die Greenpeace Jugend Freiburg der Radio-AG der Paula Fürst Schule Freiburg ein Radiointerview zum Thema Klimaschutz gegeben. Hier ein kleines schriftlicher Auszug aus dem Interview:

1. Habt ihr Angst vor dem Klimawandel?
Nein Angst haben wir nicht direkt, aber wir sind der Meinung, dass die Menschheit etwas dafür tun muss, den Klimawandel zumindest in einem geringen Rahmen zu halten, (1,5 Grad Ziel der letzten Klimakonferenz zum Beispiel), da es für eine komplette Verhinderung schon zu spät ist. Wir müssen also verhindern, dass sich die Erde noch viel mehr erwärmt um negative Folgen (auch für den Menschen zu verhindern) „Der Klimawandel ist die größte Herausforderung, der sich die Menschheit derzeit stellen muss!“

2. Was genau passiert beim Klimawandel?
Der Klimawandel ist eine globale Erwärmung, bei der sich die Temperatur der Erde insgesamt erhöht, verursacht durch die sogenannten Klimagase, die dafür sorgen, dass die Erde die Energie nicht mehr so stark in das Weltall abstrahlen kann (Wie bei einem Treibhaus, deswegen wird es oft auch als Treibhauseffekt bezeichnet)

3. Was macht Greenpeace zum Thema Klimaschutz?
Greenpeace versucht vor allem die Menschen zu informieren und somit dazu bewegen ihr eigenes Konsumverhalten und Lebensstil Klimafreundlicher zu gestalten, so zum Beispiel, weniger Auto zu fahren, regionale Produkte zu bevorzugen und bei klimafreundlichen Stromanbieter zu kaufen.

4. Wie lange gibt es Greenpeace schon? Und eure Gruppe?
Greenpeace entstand 1971 in Kanada, 1980 gründete sich das Büro in Deutschland und 1995 die Greenpeace Jugend. Die ehrenamtliche Gruppe in Freiburg entstand 1989.

5. Wie setzt ihr (Greenpeace Freiburg) euch für das Klima ein? Wir arbeiten zu den Kampagnen von Greenpeace, wovon sich viele mit dem Klima beschäftigen und informieren Menschen, tragen die Themen in die Öffentlichkeit und versuchen unseren eigenen Beitrag zu leisten in dem wir versuchen selbst möglichst klimafreundlich zu leben und andere versuchen zu überzeugen, das Selbe zu tun

6. In wie vielen Jahren schmelzen die Polkappen? Die Polkappen und Gletscher schmelzen jetzt schon, es gibt viele Fotos, wie weit das Eis früher ging und wo es jetzt ist. Der Klimawandel kommt nicht wir sind mitten drin. Und wir sollten hoffen, dass die Polkappen niemals ganz verschwinden sonst sollten wir wirklich Angst haben, nicht nur um die Natur sondern auch um uns Menschen.

7. Kann man die Erderwärmung spüren?
Spüren ist vielleicht das falsche Wort, man kann es sehen, an den Gletschern, den Polkappen, den extremen Wetterereignissen, die immer häufiger werden.

8. Woher kommt der Klimakiller Kohlendioxid?
Kohlendioxid ist ein natürliches Gas, jeder Mensch produziert wenn er atmet CO2, Bäume verwandeln dies wieder in O2, also Sauerstoff, das ist auch nichts Schlimmes. Das Problem liegt in der Masse die die Menschen durch
Autoverkehr, Industrieanlagen und Stromerzeugung in Kohlekraftwerken und ähnlichem produzieren und in die Atmosphäre abgeben. Außerdem gibt es noch andere Gase wie Methan die teilweise um ein vielfaches schlimmer sind als CO2.

9. Wie arbeiten Klimaforscher?
Das ist schwierig zu sagen, es gibt viele Dinge zu erforschen, es gibt Menschen die versuchen den Temperatur Anstieg zu messen, auszuwerten. Dann gibt es Menschen die sich mit Auswirkungen des Klimawandels
beschäftigen so z.B. Gletscher, extreme Wetterereignisse, Arktis,…

10.Seit wann wird Strom auch aus erneuerbaren Energien (Wind/ Solar) erzeugt?
Das ist schwer zu sagen, da es ganz Unterschiedliche erneuerbare Energien gibt, z.B. Wasserkraft ist eine sehr alte Technologie die wohl schon vor ca. 3500 Jahren verwendet wurde um Maschinen anzutreiben. Solarenergie
dagegen ist noch eine recht junge Technologie die in der 2. Hälfte des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde. Wirklich großen Anteil an der Stromproduktion bekommen erneuerbare Energien aber erst in den letzten Jahren (das ist von Land zu Land aber auch sehr unterschiedlich)

11.Bringen die Elektroautos wirklich was?
Das kommt darauf an unter welchen Aspekten man das ganze betrachtet, im Stadtverkehr, haben Elektroautos einen geringeren Verbrauch, da sie nur Strom verbrauchen, wenn sie sich bewegen und nicht wenn sie nur stehen. Auch stoßen sie nicht selbst CO2 aus und sind umwelt- und klimaschädlich. Aber der Strom muss ja
auch produziert werden und wenn der nun mit Kohlekraftwerken produziert wird hat man letztendlich nicht wirklich einen Gewinn. Und auch die Autos müssen produziert werden, was auch mehr Energie und Ressourcen verbraucht als z.B. für ein Fahrrad. Die Lösung steckt nicht nur in anderer Technologie sondern auch im Umgang damit.
Also den Strom auf eine andere Art und Weise zu produzieren und dann keine Stromeinsparungen durchzuführen ist nicht die Lösung.

Aktion zum Schutz der Arktis in Freiburg

Wir waren gestern in Freiburg auf der Straße um für den Schutz der Arktis zu protestieren. Dabei haben wir mit einer kleinen Aktion auf die Gefahr von Ölbohrungen in der Arktis aufmerksam gemacht und über 150 Unterschriften zum Schutz der Arktis gesammelt.

Gazprom fördert in der Arktis Öl und gefährdet das arktische Ökosystem enorm und somit faszinierende Wildtiere wie Eisbären, Narwale und Walrosse. Zugleich erfüllt die Arktis eine wichtige Funktion für unser Weltklima. Die Verbrennung von fossilen Brennstoffen treibt eine katastrophale Klimaveränderung an, die dazu führt, dass die Arktis in einem erschreckenden Maße schmilzt. Innerhalb der letzten 20 Jahre haben wir bis zu drei Viertel des arktischen See-Eises verloren. Im Jahr 2012 hat die Menge an See-Eis ihren niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht. Innerhalb weniger Jahrzehnte könnte sie in den Sommermonaten komplett eisfrei sein.
Das ist der Grund, warum Greenpeace ein Schutzgebiet rund um den Nordpol fordert und ein Verbot von Ölbohrungen und industrieller Fischerei in arktischen Gewässern.

Werdet Arktisschützer unter:
Savethearctic.org

Weitere Bilder von der Aktion
bit.ly/SaveTheArcticFeb15

Gentechnik bei McDonald’s in Freiburg

Mit einer Foto-Mitmachaktion protestieren am 15. November Greenpeace Jugendliche und Erwachsene der Gruppe Freiburg am Hauptbahnhof in Freiburg gegen Gentechnik bei McDonald’s Deutschland.
Mit Protestschildern und Sprechblasen hatten Passanten und Kunden von McDonald’s die Möglichkeit Gesicht zu zeigen. Die Aktion war Teil einer bundesweiten Protestaktion in 44 Städten.

Im April kündigte McDonald‘s an, wieder Gen-Soja im Hähnchenfutter einzusetzen – nach 14 Jahren, in denen der Fast-Food-Konzern europaweit darauf verzichtet hatte. McDonald‘s nannte wirtschaftliche Gründe für den Rückschritt. Dabei würde ein gentechnikfrei produzierter Chickenburger nur einen Cent mehr kosten. Während McDonald’s in Österreich, Frankreich und der Schweiz weiterhin auf Gen-Futter bei ihren Hähnchenprodukten verzichtet, ignoriert das Unternehmen hierzulande die Verbraucherwünsche. 79 Prozent der Verbraucher ist es wichtig, dass Legehennen und Mastgeflügel nicht mit Futter gefüttert werden, das gentechnisch veränderte Pflanzen enthält. Die Nutzung von Gen-Soja in der Produktion von billigem Fleisch hat Folgen: Der mit dem Anbau verbundene hohe Einsatz von Pestiziden führt zu resistenten Unkräutern und bedroht die Artenvielfalt. Anwohner in den Anbaugebieten sind den ausgebrachten Giften häufig schutzlos ausgesetzt.

Weitere Infos zum Thema: gpurl.de/gegen-mcdonalds
Weitere Bilder von der Aktion unter: http://bit.ly/McGen_Fr

#McGen #Gentechnik

Aktion gegen Massentierhaltung

Im Dezember 2013 haben wir 2 Mal eine Aktion gegen Massentierhaltung in Freiburg gemacht, um auf dei Porbleme und Folgen der Massientierhaltung und industriellen landwirtschaft aufmerksam zu machen!

Die heutige Landwirtschaft trägt gleich mit drei hochwirksamen Treibhausgasen zum Klimawandel bei: Kohlendioxid, Methan und Lachgas. Für Ackerland werden Waldflächen abgeholzt und Moore trockengelegt. Dadurch werden riesige Mengen Kohlendioxid aus dem Holz und dem darunterliegenden Boden freigesetzt. Lachgas entsteht vor allem beim Einsatz von Stickstoffdünger und Dung in der Tierhaltung, Methan bei der Rinderhaltung und beim Reisanbau.

Die Massentierhaltung ist mitverantwortlich für die größten Umweltprobleme unserer Zeit wie Klimawandel, Verlust von Wäldern, Schwund der Arten sowie Verschmutzung von Luft, Böden und Gewässern. Ein hoher Fleischkonsum verschärft zudem das Hungerproblem, denn in der industriellen Fleischerzeugung landen riesige Mengen wertvoller Nahrungspflanzen wie Getreide und Soja im Futtertrog.
“Link zum Thema:“https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/20130201-fleisch-kurzinfo.pdf

Menschenkette gegen Atomkraft

Unter dem Motto:
Baden-Würtemberg zwei Jahre nach Fukushima
Wir können alles außer Atomaustieg
haben wir zusammen mit anderen Freiburger Gruppem am 9. März 2013 eine Menschenkette gegen Atomkraft mit anschließender Kundgebung organisiert.

Die Landesregierung kann gar nicht laut genug über das AKW Fessenheim schimpfen, aber sie scheint es sich gemütlich zu machen mit der Atomkraft im Ländle. Ein Atommüllendlager wird für die Ba.-Wü.-Grünen zum „wichtigsten Projekt“, nicht etwa mehr der beschleunigte Atomausstieg, wie noch im Juni 2011 bekundet.
Statt der Bekämpfung des schwersten Umweltverbrechens der Menschheitsgeschichte wird also der Beseitigung der Spuren die höchste Priorität eingeräumt.
Nie wieder Fukushima!
Stilllegung aller Atomanlagen, weltweit und sofort!
In Baden-Württemberg anfangen! Heute!

Aktion zu Save the Arctic!

Im Februar 2013 haben wir eine Aktion zur Kampagane “SAVE THE ARCTIC” gemacht!

Ein Wettrennen ums Öl der Arktis hat begonnen. Shell, Gazprom, BP, Exxon riskieren einen schweren Ölunfall. Dabei könnte man den weltweiten Bedarf mit dem Öl der Arktis nur drei Jahre lang decken.

Es ist Zeit zu handeln:

Weitere Infos unter:
savethearctic.org

Komm doch einfach mal dazu!

Wenn du Lust hast, dich mit Anderen über aktuelle Themen auszutauschen und dich für die Umwelt zu engagieren bist du hier richtig!

Du kannst mit deinen Ideen zur JAG beitragen und als Teil der Gruppe einfach was machen. Du hast hier keine festen Verpflichtungen, aber je interessierter und engagierter du dabei bist, desto mehr Spaß macht es sicher. :)

Wenn’s dich packt, dann schau einfach mal vorbei
oder schreib eine Mail an:
jag@greenpeace-freiburg.de


Kontakt:

Treffzeiten:
Mittwoch um 19.00Uhr

Ort des Treffens:
Greenpeace-Büro
Wilhelmstraße 24a (im Hinterhof, 2 OG)
79098 Freiburg i.Br.

Ansprechpartner und Kontakt:
jag@greenpeace-freiburg.de
Fernanda: fernanda@pohla.de
Alisa: “alisa.althaus@Yahoo.de“mailto:alisa.althaus@Yahoo.de

Homepage der Erwachsenengruppe:
www.greenpeace-freiburg.de

Region:
Süd

Mitgliederanzahl:
ca. 15