Greenpeace Jugend: München

Bienenaktion

Ein paar schöne Blumen pflanzen: So kann jeder zum Bienenschutz beitragen. Deswegen verteilten wir, die Greenpeace Jugend München, am Samstag den 8. April am Max-Joseph-Platz kostenlos Seedbombs an die Passanten. Das Konzept ist ganz einfach: Die Erdkugeln mit den besonders bienenfreundlichen Blumensamen darin einfach aus der Zeitung auspacken und zum Beispiel in den Garten werfen. So wachsen dort schöne Blumen und man hat gleichzeitig noch etwas für die Bienen getan. Denn Bienenschutz ist sehr wichtig, da jährlich 30 Prozent der Bienenvölker in Deutschland sterben. Für dieses starke Bienensterben sind wir Menschen verantwortlich, durch Pestizideinsatz, Monokulturen und den Klimawandel. Und wenn es keine Bienen mehr gibt? Dann müssen wir nicht nur auf Honig, sondern auch auf einen Großteil unserer Gemüsesorten, die von der Bestäubung durch Bienen abhängen, verzichten. Um das zu verhindern, ist es schon ein erster kleiner, aber wichtiger Schritt, Seedbombs zu werfen.

Besucher beim durchgucken der Kleiderstapel bei der Kleidertauschparty in München neben einem Greenpeace Banner

Kleidertauschparty

Wir haben aufgrund des großen Zuspruches im letzten Jahr die Kleidertauschparty mit Erfolg und viel positivem Feedback wiederholt. Da sich viele der Besucher gewünscht haben das wir dies öfter machen sind wir am überlegen es bald zu wiederholen.

Bild von dem Flashmob auf dem Jaggio in München mit dem Banner im Hintergrund

Durch den Konsum

„Ich muss durch den Konsum, in das Geschäft, ans Ende der Weihnacht bis kein Schnee mehr fällt!“. So schallt am Samstagnachmittag, den 19. November 2016 lauter Gesang über den Odeonsplatz. Im Kreis marschieren dort Konsumzombies, mit Unmengen Plastiktüten bepackt und singen das Lied „Durch den Monsun“ von Tokio Hotel. Aber nein, es ist anders, umgedichtet und diesmal ist es wohl eher Greenpeace Hotel. Auf dem aufgespannten Banner steht groß „Denken beim Schenken“ und plötzlich mitten im Refrain bricht der Gesang ab. Alle Konsumenten lassen ihre Taschen fallen und verschwinden, denn jetzt wird durch ein Megaphon laut die Botschaft über den Platz gerufen. Mit unserer Aktion wollen wir die Menschen dazu anregen, besonders an Weihnachten bewusster und weniger zu Konsumieren. Jedes Jahr gibt jeder in dieser Zeit fast 300 Euro nur für Geschenke aus. Diese enthalten dann meistens auch noch Schadstoffe, sind unter schlechten Arbeitsbedingungen hergestellt und sind schwer zu recyceln. Aber wieso das alles, wenn es doch Alternativen gibt? Um diese Alternativen den Leuten näher zu bringen, verteilten wir Broschüren mit Rezepten und anderen Anleitungen zum einfachen Selbstmachen von Geschenken. Denn natürlich wollten wir keine Geschenke verbieten, sondern nur dazu anregen nicht in den alljährlichen Kaufrausch zu verfallen, sondern Geschenke auch mal selbst zu machen, denn das ist besser für die Umwelt und meistens freuen sich auch die Beschenkten viel mehr darüber! Zum Beispiel kann man doch mal einen Fotokalender zusammenstellen, einen Teebeutel selbst gestalten, leckere Pralinen machen oder einen Jutebeutel individuell bemalen. Probiert es doch mal selbst aus!

Songtext: Durch den Konsum – Greenpeace Hotel:

[Vers 1]
Das Fenster öffnet sich nicht mehr
Hier drin’ ist es voll von Kram doch leer
Und vor mir geht die letzte Kerze an
Ich warte schon ‘ne Ewigkeit
Endlich ist jetzt Weihnachtszeit
Aber draußen zieh’n die schwarzen Wolken auf

[Chorus]
Ich muss durch den Konsum
In das Geschäft
Ans Ende der Weihnacht
Bis kein Schnee mehr fällt
Gegen den Ansturm
Im Rausche des Kaufs
Und wenn ich nicht mehr kann, denk’ich daran
Dass ich immer noch was ändern kann
Alternativer Konsum, dann wird alles gut

[Verse 2]
‘N Fernseher versinkt im Müll
Der war doch eben noch ganz neu
Und hielt nicht wirklich was er mir versprach
Ich weiß, dass ich es schaffen kann
Selbstgemachtes kommt eh viel besser an
Ich glaub noch mehr dran glauben kann ich nicht

[Chorus]
Ich muss durch den Konsum
In das Geschäft
Ans Ende der Weihnacht
Bis kein Schnee mehr fällt
Gegen den Ansturm
Im Rausche des Kaufs
Und wenn ich nicht mehr kann, denk’ich daran
Dass ich immer noch was ändern kann
Alternativer Konsum, dann wird alles gut

[Bridge] Hey! Hey! Ich kämpfe für die Umwelt, geb alles dafür

[Chorus]
Ich muss durch den Konsum
In das Geschäft
Ans Ende der Weihnacht
Bis kein Schnee mehr fällt
Gegen den Ansturm
Im Rausche des Kaufs
Und wenn ich nicht mehr kann, denk’ich daran
Dass ich immer noch was ändern kann
Alternativer Konsum, dann wird alles gut

Wir wollen kein Plastik(meer)

Auf dem Max-Joseph-Platz in München steht eine Gruppe von Jugendlichen in der prallen Sonne, zwei von ihnen halten ein Banner. Auf dem Banner steht in großen Buchstaben: „Jährlich landen 13 Mio. Tonnen Plastikmüll im Meer!“. Das sind etwa eine halbe Tonne pro Sekunde. Darauf wollten wir, die Greenpeace Jugend München am 7. Mai 2016 mit einer Aktion gegen Plastikmüll in den Meeren aufmerksam machen. Dieses Plastik stellt eine große Gefahr für die Meeresbewohner dar. Um das den Passanten zu veranschaunlichen, verkleideten wir uns als Müllmonster und Meerestiere. In einem Straßentheater stellten wir dar, dass die Tiere den Müll oft zu sich nehmen, sich darin verfangen oder durch andere Gesundheitsrisiken sterben, worüber wir auch über ein Megaphon informierten. Das Plastik schadet aber nicht nur den Tieren, sondern kann in Form von sogenanntem Mikroplastik, das sind kleinste Plastikteilchen, auch von uns Menschen aufgenommen werden. Doch wir wollten nicht nur Aufmerksamkeit erregen: Mit dem Satz: „Dagegen sollte man etwas unternehmen!“, wollten wir die Menschen auch dazu bringen, achtsamer bei der Müllentsorgung zu werden und, sich zu informieren, ob Mikroplastik in ihren Konsumprodukten enthalten ist. Außerdem sammelten wir auch über 150 Unterschriften für den Schutz der Meere.

Kleidertauschparty

14 Uhr am Sonntag den 28. Februar 2016. Draußen warten schon die ersten Leute mit großen Tüten, die, als wir, die Greenpeace Jugend München, die Tür öffnen, auch bereits ihre mitgebrachten Klamotten auf den Tischen im Jugendinformationszentrum verteilen. Hosen, Kleider, T-Shirts… von allem etwas und dann heißt es los tauschen. Jeder kann sich so viel Kleidung mitnehmen, wie er möchte. Hauptsache sie ist ertauscht und nicht gekauft, lautet das Motto. Denn mit unserer Kleidertauschparty wollen wir vor allem ein Zeichen gegen den Massenkonsum setzen. Bedingt durch unser Konsumverhalten, dass wir immer mehr, immer billigere Klamotten kaufen, werden jährlich etwa 80 Milliarden Kleidungsstücke produziert. Dies passiert zu großem Teil unter Einsatz von menschen- und umweltschädlichen Chemikalien. Um dies den Leuten auch zu vermitteln, informierten wir sie zusätzlich mit Plakaten und Prospekten über das Thema.

Fallen für den Regenwald

Jetzt werden noch die letzten Blätter auf die Jacken geklebt, die letzten Blätterkränze auf den Kopf gesetzt. Und dann geht es los. Zwei Personen bilden den Stamm, der Rest steht in einem Kreis aufgestellt. Sie stehen da in den grünen Greenpeace Jacken und den dunklen Hosen und mit ihren Blätterkränzen im Haar und Ästen in den Händen, nach oben gereckt. Sie warten, dass es anfängt, während hinter ihnen zwei Leute das vom Wind leicht flackernde Banner halten. „Jede Sekunde wird ein Odeonsplatz Regenwald abgeholzt!“. Dann schallt plötzlich ein lautes „Hallo“ aus einem Megaphon über den Platz. „Wir sind von der Greenpeace Jugend München und wir haben uns dazu entschlossen, heute eine Aktion gegen die Zerstörung des Regenwalds zu machen.“ Dann kommt der erste Einsatz. „In den letzten 20 Sekunden, in denen ich geredet habe, wurden zwölf Fußballfelder Regenwald zerstört! Symbolisch fällt hier jetzt ein verkleideter Baum um“. Und der vorderste Baum fällt um. Ins Megaphon werden Fakten zur Zerstörung gerufen, aber immer wieder: „In den letzten 20 Sekunden wurden 12 Fußballfelder Regenwald zerstört…“ und nacheinander fallen alle Bäume um, bis sie am Schluss alle reglos auf dem Odeonsplatz liegen. „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit“. Klick. Das Megaphon geht aus. Langsam richten sich alle Bäume wieder auf. Menschen sind stehen geblieben und kommen jetzt an unsere Infopyramide, fragen nach, nehmen Flyer mit. Heute sammeln wir keine Unterschriften, sondern sammeln Aufmerksamkeit. Auf einem Plakat werden Passanten informiert, was sie selbst gegen die Zerstörung des Regenwalds tun können, wie zum Beispiel: Fleischkonsum einschränken, da viel Regenwald zum Anbau von Soja als Viehfutter gerodet wird, Palmölprodukte aus nicht nachhaltigem Anbau meiden, auf bestimmte Siegel achten oder regionale Produkte kaufen. Wir hoffen, dass wir mit unserer Aktion die Menschen zum Nachdenken anregen und bei ihnen ein Bewusstsein für die Regenwaldzerstörung und ihre Folgen schaffen konnten.

Trauermarsch durch München

Autolärm. Stimmengewirr. Es ist laut. Wenn man die Sonnenstraße in München hinunter läuft hört man den üblichen Großstadtlärm. Doch am heutigen Samstag ist da noch etwas anderes. Die langsamen Töne einer Trompete, die leise unter dem Lärm hervor klingen. Ihr Spieler ist nur die Vorhut eines kleinen Zuges schwarz gekleideter Menschen. Die ersten tragen eine Trage. Darauf liegt ein ausgestopfter Eisbär, seine Hände sind gekreuzt, weiße Blumen liegen auf seinem weißen Fell. Er wird zu Grabe getragen. Dahinter laufen andere schwarz angezogene Leute mit Schildern. Sie schauen ernst. “Wenn Shell versagt sterben nicht nur Eisbären!”, steht auf dem großen Banner am Ende des Zuges. Nein, wenn Shell bei seinen Ölbohrungen in der Arktis versagt, dann stirbt ein ganzes Ökosystem. Wir, die JAG München hoffen, dass wir das mit dem von uns organisierten Trauermarsch, möglichst vielen Menschen vermitteln konnten.

Protestaktion gegen Shell

In der letzten Woche starteten mehrere Bohrschiffe und Plattformen von Shell Richtung Arktis. Ölbohrungen in diesem hochempfindlichen Ökosystem sind äußerst gefährlich. Es wurde sogar eine Unfallgefahr von 75% in den nächsten Jahrzehnten berechnet. Deswegen protestierten wir vor der Shelltankstelle am Frankfurter Ring. Wir informierten vorbeifahrende Autofahrer mit unseren Schildern und verteilten Flyer an Passanten.

Wir fordern Shell dazu auf, die Flotte zu stoppen und die Bohrpläne in der Arktis endgültig zu beenden!

Stoppt das Bienensterben!

Jährlich sterben 30% aller Bienenvölker in Deutschland. Dafür verantwortlich ist zu einem großen Teil der übermäßige Pestizideinsatz in der Landwirtschaft. Dagegen wollten wir mit unserer Aktion am Sendlinger Tor protestieren. Dabei versuchten wir mit einem Schild (siehe Foto) die Aufmerksamkeit der Passanten zu erregen. Dies gelang uns auch durch zwei auf dem Infotisch stehende Körbe, einer gefüllt mit Obst und Gemüse, der andere leer, womit wir veranschaulichten, dass „die Biene […] den Unterschied“ macht. Ohne die Bienen würde es diese Früchte nämlich garnicht geben. Außerdem wurden Leute angesprochen, informiert und letztendlich über 100 Unterschriften gegen den Verkauf von pestizidhaltigen Produkten in Bau- und Gartenmärkten gesammelt. Wir hatten auf jeden Fall Spaß bei der Aktion und hoffen, dass wir damit etwas erreichen konnten.

Gazprom raus aus der Arktis!

„Was hat denn ein Eisbär in der Innenstadt von München zu suchen? Und was machen diese Gazprom- Arbeiter da?“ So ähnlich müssen die Gedanken der Passanten gewesen sein, die vergangenen Samstagmittag auf dem Münchener Odeonsplatz unterwegs waren. Die Lösung für das ganze Szenario wurde jedoch kurz darauf auf zwei Bannern preisgegeben. „Gazprom zerstört die Arktis“ und „Schützt die Arktis“ war dort in großen Buchstaben zu lesen. Die Jugendlichen forderten mit ihrer Aktion den russischen Ölkonzern Gazprom dazu auf, Ölbohrungen in der Arktis zu stoppen und sammelten über 500 Unterschriften für den Schutz der Arktis.
Wieso sich die Jugendlichen gerade mit diesem Thema beschäftigen, erklärt Lea Gonschorek (19 Jahre) aus München „Der Klimawandel lässt das arktische Eis schmelzen und gefährdet somit die Heimat der Eisbären. Ölkonzerne wie Gazprom schlagen daraus Profit. Das können wir nicht hinnehmen“.
Gazprom fördert als erster Konzern Öl aus dem Boden des Arktischen Ozeans. Während andere Ölkonzerne wie Shell noch in der Erkundungsphase sind, liefert Gazprom aus der Petschorasee bereits regelmäßig Öl nach Europa. Derzeit ist ein Tanker im Einsatz, der aus der Arktis regelmäßig nach Rotterdam fährt. Am vergangenen Mittwoch ist der vierte Tanker aus der Petschorasee in Rotterdam angekommen. Insgesamt soll das Ölfeld in der Arktis über die nächsten 25 Jahre ausgebeutet werden.
Organisiert wurde die ganze Aktion von den Jugendlichen der JAG München, welche andere Jugendliche aus ihrer Region für ein Wochenende einluden.
Wenn auch ihr der Meinung seid, dass die Arktis zu Schade ist, um sie großen Ölkonzernen zu überlassen und so unser Klima und unsere Umwelt gefährden, dann unterschreibt jetzt für den Schutz der Arktis unter www.savethearctic.org.
Bilder von der Aktion findet ihr unter:
bit.ly/arktis-01-14

Willkommen!

Du willst dich für die Umwelt engagieren, hast Spaß am kreativen Arbeiten & Denken und willst der Umwelt eine Stimme geben? Du hast Lust neue Leute kennen lernen, möchtest auf Demos gehen und coole Aktionen starten?

Wir sind ein Team aus netten, jungen, motivierten, lustigen, und aktiven Leuten zwischen 14 und 19 Jahren und machen uns gemeinsam für die Umwelt stark. Das heißt, dass wir Aktionen planen, Infostände in München machen, uns persönlich über Naturschutz und Umweltschutz informieren und weiterbilden und vieles vieles mehr. Der Spaß kommt dabei natürlich auch nicht zu kurz!! ;)

Wenn du auch keine Lust mehr hast, tatenlos zuzusehen, wie diese Erde ruiniert wird, dann schau doch einfach mal vorbei! Wir freuen uns auf dich!

Deine JAG München


Kontakt

Treffzeiten:
Jeden Mittwoch um 18:00 Uhr für
1-2 Stunden (in Ferien nach Absprache)
- Neue sind immer willkommen!

Ort des Treffens
Frohschammer Straße 14 ,80807 München
Wie man hinkommt ??
greenpeace-muenchen.de

Wenn du noch Fragen hast, schreib einfach eine Mail an jugend@greenpeace-muenchen :)

Homepage der Erwachsenengruppe:
greenpeace-muenchen.de

Region:
Süd