Greenpeace Jugend: Münster

Regenwaldflashmob in Münster

Bei strahlendem Sonnenschein fand am Samstag, 9.4. ein Flashmob der JAG Münster zum Thema Palmöl und Regenwald statt. Mit Unterstützung von rund 20 weiteren JAGs (u.a. aus Essen und Köln angereist) wurde auf die Gefahr des Regenwaldverlusts durch Rodung riesiger Flächen aufmerksam gemacht.
Mit grünen Jacken als Bäume gekennzeichnet, fielen die Greenpeacer bei lautem Kettensägengeräusch um. Dies sollte das Bäumefällen in unseren letzten Urwäldern darstellen. Dazu ließen die Mädels schwarze Luftballons hochsteigen, die symbolisch für das entwichene CO2 standen. Gleichzeitig wurde geflyert und eine Rede gehalten, um die Passanten über die Aktion aufzuklären.
Denn der große Regenwaldverlust ist eine große, unterschätzte Gefahr. Die Urwälder unserer Erde sind eine unserer wichtigsten Lebensgrundlage, weil sie Unmengen an CO2 aufnehmen und Sauerstoff produzieren. Doch unser Konsum ist verantwortlich für den Verlust dieses Naturschatzes. Allen voran die Produktion des Palmöls. Das weltweit meistgenutzte Pflanzenöl steckt in jedem zweiten Supermarktprodukt. Versteckt ist es u.a. in Eis, Tiefkühlpizza, Cremes, Waschmittel, Shampoo, Nuss-Nougat-Creme, Tütensuppen und sogar Deo. Für das begehrte Öl werden jedoch riesige Waldflächen vor allem in Indonesien abgeholzt (und die darunter liegenden Torfmoore trockengelegt), woraus folgt, dass die dort gespeicherten Mengen an CO2 in die Atmosphäre entweichen. Daher ist Indonesien der drittgrößte CO2 Emissient der Welt (hinter den USA und China).
Natürlich bedeutet die Zerstörung der letzten Urwälder auch ein Verlust des Lebensraumes für seltene Tiere wie den Orang-Utan. Deswegen war bei der Aktion ein Oran-Utan(-Kostüm) im Einsatz, welches auf diese Problematik hinweisen sollte und groß und klein begeisterte.
Zwischen den vier Durchgängen des „kollektiven Umfallens“ sorgte das große, selbst gestaltete Banner mit der Aufschrift „Ihr habt es in der Hand: Regenwaldzerstörung beginnt an der Kasse“ für Aufmerksamkeit.
Das Ziel der Aktion war es, die Passanten über Palmöl und die Folgen des konventionellen Anbaus zu informieren und auf einfache Möglichkeiten zum Regenwaldschutz hinzuweisen. Vor allem sollte man zu Produkten greifen, deren Ölpalmen biologisch angebaut wurden. Die Standards dieser sind die einzigen, die weitere Rodungen für Plantagen verbieten und naturnah sind. Die Standards anderer Siegel (z.B. RSPO) sind leider viel zu schwach um Regenwälder erfolgreich für unsere Zukunft zu schützen.
Insgesamt verlief die Aktion erfolgreich, weil über 200 Menschen informiert wurden und wir als Gruppe viel Spaß zusammen hatten und viel von diesem Tag mitnehmen konnten. Ein Flashmob ist immer eine gute Idee Aufmerksamkeit für ein Anliegen zu gewinnen, da sie außergewöhnlicher sind als ein Infostand und es toll ist, mit Greenpeacern aus anderen Städten zusammenzuarbeiten. Ein weiterer Flashmob in Essen ist schon geplant- Wir freuen uns drauf!

EIN EISBÄR GEGEN SHELL

Am 30. Mai besuchte uns Jaggies in Münster die Eisbärin “Olga” und unterstützte unsere Arktis-Aktion!
Ausschlaggebend für die Aktion war die Ankündigung, dass der Ölkonzern Shell Probebohrungen in der Arktis plant.
Wir informierten an unserem Infostand über die Risiken, die Ölbohrungen in diesem empfindlichen Gebiet bergen und welche dramatischen Folgen eine Ölkatastrophe haben kann.
Mit Olgas Hilfe gewannen wir viel Aufmerksamkeit, besonders als sie von unseren “Shell-Menschen” auf die Fußgängerzone geschubst wurde und neben ihrem Grabstein zu Boden ging.
Viele Passanten ließen sich begeistert mit ihr fotografieren und unterschrieben die Arktis-Petition.
Am Ende war hoffentlich jedem klar: Die Arktis ist KEIN Industriegebiet!

Aktion zum Arktisschutz in Münster

Eine unserer schönsten Aktionen war das 4-Himmelsrichtungen-Jaggio letztes Jahr im November. In jeder Himmelsrichtung (Norden, Osten, Süden, Westen) Deutschlands haben sich Jaggies für ein Wochenende getroffen und am gleichen Tag und zur gleichen Zeit eine tolle Aktion zum Schutz der Arktis gemacht, welche über einen Livestream im Internet übertragen wurde. Das Jaggio im Westen fand dabei bei uns in Münster statt. Mit einem MP3-Flashmob haben wir auf die Bedrohung der Arktis aufmerksam gemacht und im Anschluss dazu den letzten Eisbären symbolisch zu Grabe getragen und Unterschriften für die Ernennung eines Schutzgebietes in der Arktis gesammelt.

Willkommen auf der Seite unserer JAG!

Schön, dass Du auf unserer Seite gelandet bist! Wir sind die Greenpeacejugendgruppe Münster und möchten Dir hier einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben und Dir zeigen, wer wir sind.

Wir sind ein bunt gemischter Haufen lebenslustiger und manchmal etwas verplanter Jungs und Mädels zwischen 14 und 19 Jahren. Wir haben es satt, nur zuzugucken während Umweltzerstörung, Raubbau und Klimawandel unseren schönen Planeten kaputt machen. Deshalb sind wir aktiv und tun unser Bestes, um die Welt mit vielfältigen Aktionen vom Infostand bis zum Flashmob ein kleines Stückchen besser zu machen. Dabei treten wir für einen konsequenten Klimaschutz, mehr Schutzgebiete für bedrohte Ökosysteme, eine nachhaltige Landwirtschaft und vieles mehr ein.
Wir treffen uns jede Woche donnerstags um 18:00 im Greenpeacebüro in Münster, planen neue Aktionen, quatschen und haben viel Spaß dabei. Außerhalb der Greenpeace-Arbeit treffen wir uns auch gelegentlich privat und kochen zusammen oder machen irgendwas anderes Lustiges. Wir sind offen für junge Menschen, die sich engagieren wollen. Also auch für DICH und deine frischen Ideen. Wenn du Lust hast, kannst Du jederzeit bei einem unserer Treffen vorbeikommen, wir freuen uns auf Dich (=

Wenn du Fragen hast, kannst Du Dich jederzeit an unsere Ansprechpartnerinnen Henrike und Celina wenden.


Kontakt:

Treffzeiten:
Wir treffen uns jeden Donnerstag um 17:00 Uhr.

Ort des Treffens:
Die Treffen finden im Greenpeacebüro in Münster (Zumsandestraße 15, 48145 Münster) statt.

Ansprechpartner und Kontakt:
Henrike & Celina: henrike.haggeney@gmx.de

Homepage der Erwachsenengruppe:
http://gruppen.greenpeace.de/muenster/

Region:
West

Mitgliederanzahl:
Ca. 10 Leute