Greenpeace Jugend: Kampagnen

Hoppla Gentechnik!

Im April 2014 verkündete Mc Donald’s Deutschland nach dreizehn Jahren gentechnikfreier Fütterung wieder riskantes Gen-Futter in der Produktion von Chickenburgern und Hähnchenteilen zu verwenden. Als Grund nennt der Fastfood-Riese die steigenden Preise für gentechnikfreies Futter. Dabei würde der Chicken Burger nur weniger als einen Cent teurer werden, wenn das Unternehmen weiterhin gentechnikfreie Futtermittel verwenden würde. Doch McDonald’s ignoriert die durch gentechnisch veränderte Futtermittel hervorgerufenen Folgen für die Umwelt setzt auf Billigfleisch. Das lassen wir uns nicht gefallen! Durch den Anbau von Gen-Soja müssen immer häufiger gefährliche Spritzmittel eingesetzt werden, die Artenvielfalt wird geschädigt.
Wir fordern von McDonald’s, auf den Einsatz von Gen-Futter zu verzichten! Dazu gab es bundesweit Fotoaktionen mit Sprechblasen für Passanten und Kostümen, die Ronald Mc Donald parodieren.

Bilder von der Kampagne:
facebook.com/greenpeacejugend

Mach mit und versende eine Protestmail an den Vorstandsvorsitzenden von McDonald’s Deutschland: greenpeace.de/genfutter#machmit

Kohle ist kein Grund zum Anbaggern! - EndCoal!

Seit Anfang 2014 ist die Kampagne: “Kohle ist kein Grund zum Anbaggern!” Thema bei der Greenpeace Jugend. Dazu haben wir bereits mehrfach in der Lausitz demonstierst um die Eröffnung neuer Tagebaue zu verhindern und viele kleine Aktionen in ganz Deutschland gemacht.

Braunkohle ist der Klimakiller Nummer eins. Die Verbrennung von Braunkohle trägt maßgeblich zum Klimawandel bei, Tonnen von klimaschädlichem CO2 werden in die Atmosphäre geblasen. Durch die Errichtung neuer Tagebaue werden ganze Dörfer abgebaggert, hunderte von Menschen verlieren ihre Heimat, ganze Landstriche können wegen Rutschgefahr nicht mehr betreten werden. Katastrophale Umweltschäden durch Braunkohle wie versauerte Seen und verockerte Flüsse sind schon jetzt in der Lausitz allgegenwärtig.

Detox our Fashion!

Mode hat ein schmutziges Geheimnis
Egal, ob billig oder teuer: Kleidung geht während der Produktion mit vielen gefährlichen Chemikalien auf Tuchfühlung. Diese Stoffe landen nicht nur in der Kleidung, sondern vor allem im Wasser.

Die Abwässer der Textilfabriken vergiften vor allem Flüsse und Trinkwasser. Etwa zwei Drittel der chinesischen Gewässer sind bereits mit umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien kontaminiert, vor allem aus der Textilindustrie. Allein in China haben 320 Millionen Menschen keinen Zugang mehr zu sauberem Trinkwasser.

Mit der Detox-Kampagne macht Greenpeace das schmutzige Geheimnis der Modefirmen öffentlich und fordert sie zum Entgiften auf. Seit 2011 testet Greenpeace die Abwässer der Textilfabriken, die fertigen Textilien und sogar das Wasser, das nach der Wäsche aus den Waschmaschinen läuft. Das Ergebnis zeigt: Eine breite Palette gefährlicher Chemikalien kommt in Wasser und Kleidung vor. Die Umweltschutzorganisation fordert die Modemarken auf, den Einsatz aller gefährlichen Chemikalien auf null zu fahren. Gefährliche Chemikalien müssen durch unschädliche Substanzen in der Produktion von Kleidung, Schuhen und anderen Konsumgütern ersetzt werden.

Rettet die Bienen!

In den letzten Jahren sterben mehr und mehr Bienen. Zahlreiche Pestizide – zum Beispiel insektizide Nervengifte aus der Gruppe der Neonicotinoide – sind wahre Bienenkiller. Wir brauchen dringend Gesetze, die den Einsatz von für Bienen gefährlichen Pestiziden verbieten.

Bienen sind für den Erhalt unserer biologischen Vielfalt und damit für ein intaktes Ökosystem extrem wichtig. Ihr jährlicher Bestäubungswert wird weltweit auf unglaubliche 217 Milliarden Dollar geschätzt.

Deutsche Infoseite
Save the Bees

Jahresaktion 2013

Save the Arctic!

2013 startete die Greenpeace Jugend eine Kampagne zum Schutz der Arktis! Mit vielen bunten Aktionen und Straßentheatern machten die Jugendliche auf das Thema aufmerksam und kämpften dann für die Freilassung der Arctic30!

Konzerne wie Shell und Gazprom wollen in der Arktis nach Öl bohren,dabei könnte man den weltweiten Bedarf mit dem Öl der Arktis nur drei Jahre lang decken.
Im Dezember 2013 hat Gazprom die Ölförderung mit seiner Bohrinsel Prirazlomnaya in der Petschorasee aufgenommen. Am 30. April 2014 wurde die erste Lieferung mit Öl aus der Arktis nach Europa geschifft.
Unser Klima und wir alle sind auf die Arktis angewiesen. Doch sie schmilzt – und zwar schnell. In den letzten 30 Jahren sind drei Viertel der Nordpol-Eisdecke verschwunden.

Um die Arktis zu schützen, müssen wir jetzt handeln! Unterschreibe jetzt!

Wir fordern ein Schutzgebiet rund um den Nordpol und ein Verbot von Öhlbohrungen und industrieller Fischerei in arktischen Gewässern!
Unterzeichne zum Schutz der Arktis

Nächste Seite