Greenpeace Jugend

Planet Poesie – Poetry Slam zur Natur, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bei der JAG Bremen

Am Abend des 11. Februars kamen im Grünen Zweig etwa 100 Menschen zusammen, um im Rahmen eines von der JAG Bremen organisierten Poetry Slams inspirierenden und bewegenden Texten zu lauschen. Die Themen kreisten um unsere Natur und wir bekamen viele interessante Gedanken und eindringliche Worte zu hören.

Der Mensch als Naturgewalt?

Die Welt verändert sich – und die Menschen haben einen erheblichen Einfluss auf die Richtung der Verwandlung. Es liegt an uns zu entscheiden, ob wir sie zerstören oder schützen – ob wir mit der Erde leben oder uns gegen sie stellen. Dieser Abend diente dazu, den Menschen als Naturgewalt zu betrachten: Den jetzigen Zustand der Erde zu beleuchten, sich auszutauschen, zu reflektieren. Aber auch schöne Gedanken, Ideen und Visionen ließen wir freien Raum. Jede/r Slamer/in war dabei so frei, einfach das in den Raum zu werfen, was ihm/ihr zum Thema Natur auf dem Herzen lag. Unser Ziel waren viele neue Ideen, gegenseitige Gedankenanstöße und neue Blickwinkel auf die Welt zu erhaschen.

Da es uns vor allem um den Austausch und ein gemeinsames und friedliches Miteinander ging, fand der Abend ohne ein übliches Bewertungssystem statt. Es gab keinen Wettbewerb, jedoch eine Rückmeldung vom Publikum zu jedem Slam. Dies geschah in Form von selbstgebastelten Schildern, die jeweils ein bestimmtes Gefühl symbolisierten. So hielt das Publikum fleißig Schilder in die Höhe, je nachdem ob sie der Beitrag traurig, fröhlich oder nachdenklich gestimmt hat.

Am Ende des Abends waren unsere Köpfe gefüllt mit Gedanken zum Wald, der Luft, den Tieren und dem Meer. Der Raum war erfüllt mit Freude, aber auch ein bisschen Betroffenheit, bis wir dann gegen Mitternacht alle unsere Wege gingen.

Wir möchten uns ganz herzlich bei unseren Slamer/innen, die uns mit wundervollen Texten inspiriert haben, beim Grünen Zweig, der uns einen Ort für diesen Abend geboten hat, und bei unserem Publikum, welches mit Interesse und offenen Ohren ihren Beitrag zu dem Erfolg des Poetry Slams geleistet hat, bedanken!

Die Kasseler Greenpeace-Jugend wirbt für eine saubere und intakte Umwelt

„Als 16-Jähriger muss ich hier stehen, weil ich um die Welt bange, obwohl ich sie gerade erst erkunden will“, sagt Moritz Figge, Mitglied der Kasseler Greenpeace-Jugend, in seiner Rede. Die Jugendgruppe möchte über die Folgen des Konsums und den oft rücksichtslosen Umgang mit der Natur informieren und stand dazu heute vor dem UmweltHaus Kassel. „Ich lese und sehe täglich in den Nachrichten, wie die Polkappen zurückgehen, wie wir in vielen Städten dieser Erde nicht mehr ohne Schutzmaske unser Leben meistern können, weil wir sonst krank werden und durch Umweltkatastrophen immer mehr Menschen ihre Heimat verlieren“, sagt Moritz. Sein Vorschlag: „Ich weiß, dort draußen sind Lösungen und nur zusammen können wir sie finden, also lasst uns gemeinsam unsere Zukunft gestalten und die unserer Kinder und Enkelkinder. Lasst uns anfangen und lasst das green peace ein Stückchen näher kommen und dadurch auch den global peace.“

JAG Essen protestiert gegen Lidl

Essen, 03.08.17 – Die JAG Essen postierte sich vor der Lidl-Filiale (Eleonorastr. 2, 45136 Essen), um sich mittels Flyern, Schildern und einem Banner gegen Massentierhaltung stark zu machen. Mittels der Unterstützung von Mitgliedern der JAG Frankfurt, klärten wir über den Hintergrund von Fleischprodukten auf und sprachen uns für eine klare Kennzeichnung aus.
Belastete Gewässer, der Schwund von Regenwald und Arten und eine qualvolle Haltung – Massentierhaltung stellt sowohl eine Bedrohung für das Tier als auch für unseren Planeten dar. Wo wir den Regenwald für das Futtermittel Soja abholzen und massenhaftes Tierleid geschehen lassen, fällt immer die Verantwortung auf uns Menschen zurück. Aufgrund unseres Konsumverhaltens, Fleisch zu möglichst billigen Preisen erwerben zu wollen, stellt die derzeitige Tierhaltung eine Riesenbelastung für Tiere und Umwelt dar. Die derzeitigen Praktiken können und wollen wir nicht länger akzeptieren und möchten uns daher für eine artgerechte Tierhaltung einsetzen.
Für eine Ära des bewussten Essens muss jedoch die Bedingung vorhanden sein, die Herkunft von Fleischprodukten eindeutig im Supermarkt erkennen zu könne. Um dem Konsumenten den Einkauf von Fleisch aus angemessener Haltung zu erleichtern, plädiert Greenpeace für eine eindeutige Kennzeichnung von Fleischprodukten. Mithilfe von Siegelratgebern gaben wir den Passanten eine Hilfe für den Einkauf von Fleischprodukten mit auf den Weg.
Letztendlich konnten wir auch dieses Mal wieder viele Passanten unter dem Slogan #iss gut jetzt für unser Anliegen begeistern. Dies motiviert uns weiterhin, uns für eine artgerechte und umweltschonende Tierhaltung einzusetzen.

Glücksschweinchen gegen Massentierhaltung


„Massentierhaltung ist für n’ Arsch“. So steht es auf unseren T-Shirts, die wir, die Greenpeace Jugend München, am Samstag, den 29.07.2017 bei unserer Aktion vor der Lidl Filiale in der Schwanthaler Straße trugen. Denn besonders Billigfleisch, wie man es beispielsweise bei Lidl findet, kommt meistens aus Massentierhaltung. Auf den Packungen steht zwar „Initiative Tierwohl“, doch letztlich zertifiziert dieses Siegel kaum mehr als die Mindeststandards. Aber nicht nur die Tiere, sondern auch unser Planet leidet unter unserem starken Fleischkonsum. Durch Abholzen der Regenwälder zum Futteranbau und durch Methanausstoß der Kühe, ist die Fleischindustrie einer der Hauptverursacher des Klimawandels. Es gibt viele Gründe weniger Fleisch zu essen und man sollte sich beim Kauf von Fleisch auf jeden Fall Gedanken machen, unter welchen Bedingungen es produziert wurde! Dies versuchten wir den Menschen klar zu machen, indem wir Flyer und Siegel-Ratgeber verteilten, Diskussionen führten und kleine Glücksschweinchen gegen Massentierhaltung verschenkten. Außerdem fordern wir von Lidl, nur noch Fleisch aus artgerechterer Haltung anzubieten und für mehr Transparenz in der Kennzeichnung ihrer Produkte zu sorgen!

Hier können Sie diese Kampagne unterstützen: https://www.greenpeace.de/lidl-hat-die-wahl

Wasserfestzug beim Zissel in Kassel

Ein sonniger und bunter Wasserfestzug beim Zissel 2017 in Kassel. Unter den vielen geschmückten Booten war auch ein Vierer-Kanu der Kasseler Greenpeace-Jugend. Zu den Themen Landwirtschaft paddelten wir zum ersten Mal über die Fulda in Kassel. Die Kasseler Greenpeace-Gruppe war mit zwei Kanus dabei – ebenfalls war die 18+-Gruppe zum Thema Plastik unterwegs. Weitere Infos findet man auf der Kasseler Webseite und ein Live-Video auf Twitter

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