Greenpeace Jugend

Kleidertauschparty!

Am 13.06.2015 veranstaltete die Greenpeace Jugend Dortmund im Rahmen der Detox-Kampagne eine Kleidertauschparty im “Joker”. Ab 13 Uhr wurden die Türen des liebevoll gestalteten Raumes geöffnet, welcher einer kleinen Boutique zum verwechseln ähnlich dekoriert war.
Der Ansturm war groß, hauptsächlich Frauen jeder Altersgruppe, doch auch der ein oder andere Mann war anzutreffen. Die Besucher tauschten fleißig ihre nicht mehr benötigte (aber noch tragbare) Kleidung. Von Hosen über Kleider, von T-Shirts bis Schuhen war für jeden was dabei.
Entspannte Musik verbreitete eine fröhliche Stimmung und durch vegane Snacks war für eine kleine Stärkung gesorgt.
Insgesamt ein gelungenes Event, vor allem im Sinne der Nachhaltigkeit. Die übrig gebliebene Kleidung wurde an Flüchtlingsunterkünfte gespendet.

Unsere nächste Kleidertauschparty findet statt am 24.10.2015! Wenn auch ihr Lust habt eure Kleidung zu tauschen, dann kommt doch einfach vorbei. Wir freuen uns! :)

"Save or delete!"

Am vergangenen Freitag hat die Greenpeace Jugendgruppe aus Berlin mit einem tollen Flashmob auf das Problem der Regenwaldabholzung aufgrund von Palmölgewinnung aufmerksam gemacht.
Den kompletten Aktionsbericht findet ihr hier: https://greenpeace-berlin.de/2015/08/stunde-um-stunde-fallen-die-baeume-im-regenwald/

Die Givebox: Ein tolles Projekt der Wuppertaler Greenpeace Jugend

Seit Ende 2012 steht am Wandelgarten in Wuppertal die Givebox, auf Deutsch “Geschenke-Kiste”. Dort können Dinge des alltäglichen Bedarfs, für die man selbst keine Verwendung mehr hat, die aber noch in einem guten Zustand sind, abgegeben und mit anderen Produkten getauscht werden. “Das Ziel der Givebox ist, dass Dinge wiederverwendet statt entsorgt werden und so die Umwelt geschont wird (…)” sagt Ralf Weyer von der Greenpeace Gruppe Wuppertal. Viele Passanten nutzen bereits die Givebox und sind froh, wenn sie nicht mehr benötigte Alltagsgegenstände sinnvoll und nachhaltig weitergeben können.

Trauermarsch durch München

Autolärm. Stimmengewirr. Es ist laut. Wenn man die Sonnenstraße in München hinunter läuft hört man den üblichen Großstadtlärm. Doch am heutigen Freitag, dem 25. Juli 2015 ist da noch etwas anderes. Die langsamen Töne einer Trompete, die leise unter dem Lärm hervor klingen. Ihr Spieler ist nur die Vorhut eines kleinen Zuges schwarz gekleideter Menschen. Die ersten tragen eine Trage. Darauf liegt ein ausgestopfter Eisbär, seine Hände sind gekreuzt, weiße Blumen liegen auf seinem weißen Fell. Er wird zu Grabe getragen. Dahinter laufen andere schwarz angezogene Leute mit Schildern. Sie schauen ernst. “Wenn Shell versagt sterben nicht nur Eisbären!”, steht auf dem großen Banner am Ende des Zuges. Nein, wenn Shell bei seinen Ölbohrungen in der Arktis versagt, dann stirbt ein ganzes Ökosystem. Wir, die JAG München hoffen, dass wir das mit dem von uns organisierten Trauermarsch, möglichst vielen Menschen vermitteln konnten.

Putzlappen für SHELL

Nach einer beispiellosen Pannenserie im Jahr 2012 will SHELL diesen Sommer beginnen, in der Arktis nach Öl zu bohren.
Um ein weiteres Unglück zu verhindern und auf das hohe Unfallrisiko aufmerksam zu machen, haben wir die Oldenburger heute dazu aufgefordert, Putzlappen mit einer persönlichen Botschaft an den Konzern zu versehen.

Leider hat der weltweit größte Putzlappen, der aus den vielen kleinen Lappen entstehen soll, nur symbolischen Wert. Denn sollte ein größerer Ölunfall in der Arktis passieren, und die Chancen dafür stehen aufgrund der arktischen Witterungsbedingungen (eisige Temperaturen, starker Wellengang, regelmäßige orkanartige Stürme und eine lange Periode absoluter Dunkelheit) laut US-Regierung bei 75%, wäre es selbst mit modernsten Mitteln unmöglich die arktischen Gewässer vom Öl zu befreien. Das einzigartige Ökosystem würde irreversibel geschädigt werden.

Ist es zu verantworten, dass ein solch hohes Risiko eingegangen wird, nur damit ein reicher Konzern sein Vermögen steigert? Denn das erwirtschaftete Öl würde den weltweiten Bedarf nicht lang decken können.
Wir und viele Oldenburger sagen Nein und haben heute ein Zeichen gesetzt.
STOP SHELL, RAUS AUS DER ARKTIS! Weitere Ölbohrungen sind nun wirklich keine Lösung.

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